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SCHÖNER LEBEN

SCHÖNER LEBEN

Regie Markus Herling
Kinostart 15.11.2007

Kritiken • SCHÖNER LEBEN

15. November 2007 | SCHÖNER LEBEN • Kritik • Berliner Zeitung

Dieses Drehbuch lässt wirklich nichts aus und überlädt sich zudem mit sporadisch eingeblendeter Konsumkritik, kritisiert Peter Uehling. "Daneben hat SCHÖNER LEBEN jedoch unbestreitbare filmische Qualitäten. Das beginnt bei den wunderbar unprätentiösen und wenig populären Schauspielern, setzt sich in der Kameraarbeit Peter Steugers fort, die den trostlos regnerischen Berliner Winter so intim einfängt, dass man die nassen Schuhsohlen zu spüren meint, um die Perspektive unversehens wieder auf große Panoramen zu öffnen. Auch hat die Dramaturgie dieses Episodenfilms manchen unaufdringlich eleganten Moment, wenn etwa alle Stränge mit einem Mal in einem U-Bahn-Zug zusammenkommen, um dann wieder auseinander zu laufen."

15. November 2007 | SCHÖNER LEBEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Allerlei deutsche Filme beschäftigen sich derzeit mit familiären Katastrophen zu Weihnachten, schreibt Christina Tilmann. " In Markus Herlings Ensemblefilm SCHÖNER LEBEN herrscht pure Verzweiflung. ... Einsam. Abgebrannt. Verzweifelt. Nicht nur, dass man das Leben gegen die Wand fährt – dann blicken einen auch noch traurige Kinderaugen an, oder man muss dem eigenen Sohn die Pleite eingestehen. Und dabei könnte schon ein Hunderter vieles zum Guten wenden. Ein Schein, der mehrfach den Besitzer wechselt, und am Ende sein Ziel erreicht."

20. September 2007 | SCHÖNER LEBEN • Kritik • programmkino.de

Aufmerksam ist David Siems den Figuren gefolgt, "die alle mit der Tragik des Alltags zu kämpfen haben, doch dabei erstaunliche Kräfte an den Tag legen. ... Ähnlich wie in den Filmen von Andreas Dresen (SOMMER VORM BALKON) liegen die großen filmischen Momente hier in den kleinen Augenblicken, den unscheinbaren Gesten und den detaillierten Beobachtungen eines Milieus, das irgendwo zwischen Mittelschicht und Hartz-IV liegt. ... Wer in diesem Kinowinter einen Bogen um die rührseligen Familiengeschichten im Blockbusterformat machen will, hat mit SCHÖNER LEBEN die bessere Wahl getroffen, denn einen wahrhaftigeren und menschlicheren Weihnachtsfilm hat es lange nicht gegeben. Ein Wintermärchen aus Berlin."

10. Februar 2006 | SCHÖNER LEBEN • Kritik • Berliner Zeitung

Ralf Schenk fasst seine Kritik wie folgt zusammen: "Tatsächlich wirkt diese Ansammlung etwas zurechtgebogen, gar ein bisschen verlogen. Allerdings ist in keiner der Episoden die letzte Messe bereits gelesen: Jede Hoffnung bleibt fragil."

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