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TINTENFISCHALARM

TINTENFISCHALARM
Regie Elisabeth Scharang

Inhalt • TINTENFISCHALARM

Alex ist intersexuell. Ein Zwitter. Bei Alex wurde diese Spielart der Natur im Alter von zwei Jahren auf Empfehlung der Ärzte chirurgisch korrigiert. Dann wächst Alex in einem kleinen Dorf zu einem Mädchen mit Kleidergröße XXL heran. "Tintenfischalarm" nennt Alex die Situationen, in denen sie als 14-Jährige die forschenden Hände der Jungen abzuwehren versuchte. Die Filmemacherin Elisabeth Scharang begleitet Alexandra drei Jahre lang mit der Kamera. Die beiden gehen auf Reisen: Durch Alex’ Vergangenheit hin zu neuen Freunden. Vom holländischen Wattmeer bis an den kalifornischen Pazifik. Im Herbst 2003 beschließt Alexandra, ihr Leben als intersexueller Mann fortzusetzen. Aus Alexandra wird Alex Jürgen. (Berlinale-Katalog)

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Crew • TINTENFISCHALARM

Regie: Elisabeth Scharang

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Kritik • TINTENFISCHALARM • 11. Februar 2006 • Die Tageszeitung

m Film wird die komplexe Problematik zum großen Teil durchs Erzählen und das Gespräch verhandelt, schreibt Christiane Rösinger. "Der Film lebt durch Alex, der durch seine gedankliche Klarheit, seinen unerschrockenen, unbedingt wahrhaftigen Umgang mit der Realität den Zuschauer in den Bann zieht. Der oberösterreichische Dialekt gibt seinen Lebensberichten zudem etwas sehr Lebendiges. Einzig die Regisseurin nervt ein wenig durch ihre allzu betuliche Vorgehensweise. Die kurzen Momente der Ruhe werden durch ihre besinnlichen Seufzer wie "Es ist alles so irreal jetzt" unterbrochen, nachdenklich muss sie immer wieder aufs Wasser starren, Schnecken besprechen und Grashalme streicheln. Über diese Schwachstellen tröstet aber die kämpferische Hauptperson hinweg."

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