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18.15 UHR AB OSTKREUZ

18.15 UHR AB OSTKREUZ

Regie Jörn Hartmann
Kinostart 06.04.2006

Kritiken • 18.15 UHR AB OSTKREUZ

06. April 2006 | 18.15 UHR AB OSTKREUZ • Kritik • Berliner Zeitung

Für Ruprecht Hammerschmidt ist der Film zu brav, um witzig zu sein. "Der Regisseur Jörn Hartmann schwelgt in 18.15 UHR AB OSTKREUZ in Zitaten aus Miss-Marple-Filmen. Die Parodie kommt aber nicht richtig in Fahrt, weil es an witzigen Einfällen und Dialogen fehlt. Zu tief ist die Verbeugung von Regisseur und Team vor den Filmen aus den 1960er Jahren. Viele der bekannten Szenen werden - mit leichten Übertreibungen - einfach nachgespielt. ... Für den Zuschauer besteht der Spaß allenfalls darin zu erraten, welches Zitat aus welchem Klassiker stammt. Hartmann wollte die Miss Marple-Filme nicht durch den Kakao ziehen und verzichtete auf allzu flache Gags. Leider bietet er dem Publikum aber auch keine anderen Lacher."

05. April 2006 | 18.15 UHR AB OSTKREUZ • Kritik • br-online.de

Der Regisseur ist ein Fan des Abseitigen und ein Experte in Sachen skurriler Humor, schreibt Heidi Reutter. "Es geht um Mord in Berlins Beautybranche - ein Film von sehr abseitigem Reiz. Hat man keine Vorliebe für Trash, ist diese schrille, überkandidelte Low-Budget-Produktion nur schwer zu ertragen. Allein die Handlung, ein absurdes Theater ... Eine ausgeprägte Affinität für Trash ist die Voraussetzung, um über den notorisch platten Wortwitz und das konsequent scheußliche Styling der Filmfiguren lachen zu können."

05. April 2006 | 18.15 UHR AB OSTKREUZ • Kritik • fluter.de

So wie die Figuren hier heißen, so ist auch der Humor, behauptet Sascha Rettig: das Trashwerk ist zu lang, absurd zusammengestrickt und kalkuliert talentfrei. "Dass die Gagfolge in dieser schwarzweißen Kreuzung aus Marple-Hommage und Gay-Frisör-Movie dabei immer wieder Leerstellen hat, machen Zabel und seine Mitstreiter dabei wieder wett: mit spürbarem Spaß an diesem Projekt, mit dem ausführlichen Herumzitieren durch die Christie-Krimi-Klassiker und nicht zuletzt mit Gastauftritten von Irmgard Knef und der kürzlich gestorbenen Eva Ebner."

30. März 2006 | 18.15 UHR AB OSTKREUZ • Kritik • film-dienst 07/2006

Laut Jörg Gerle spinnt "muntere Ensemble eine liebevolle Farce über Mord und Totschlag, die in einschlägigen Tuntentheatern zur Karnevalszeit wahrscheinlich Blockbuster-Potenzial entfaltet. Andere Zielgruppen zu anderen Jahreszeiten dürfte das bedingungslose Wohlgefallen schon etwas schwerer fallen. Dennoch besitzt 18.15 UHR AB OSTKREUZ Qualitäten über den Camp-Faktor (Kostüme, Perücken und Make-up sind wahrlich exzeptionell) hinaus. An erster Stelle wäre die Schwarz-weiß-Kamera von Torsten Falk zu nennen, der trotz No-Budget ein Marplesches Krimi-Flair in die unmissverständlich unsägliche Posse zaubert."

11. Februar 2006 | 18.15 UHR AB OSTKREUZ • Kritik • Der Tagesspiegel

Miss Marple aus Haselhorst findet Matthias Oloew ganz gut, aber gesehen hat er den Film noch nicht.

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