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FIND ME GUILTY

FIND ME GUILTY

Regie Sidney Lumet

Kritiken • FIND ME GUILTY

18. Februar 2006 | FIND ME GUILTY • Kritik • Der Spiegel

Laut Andreas Borcholte will der Film kaum mehr als unterhalten und eine gute Geschichte von A bis Z erzählen. Statt bedeutungsschwerer Dramenkost gab es eine Art Coutroom-Comedy, bei der am Ende - oh Wunder - die Bösen davonkommen. "Eine faszinierende Story, und Sidney Lumet fand einen nicht minder schillernden Hauptdarsteller für sein Spätwerk: Vin Diesel. Der ... Muskelmann fraß sich für seine erste echte Charakterrolle einige Pfunde an und verabschiedete sich sogar von seiner zum Markenzeichen gewordenen Glatze. Als Mafioso, der sich nach Liebe und Respekt seiner "Famiglia" sehnt, gibt er im Gerichtssaal gekonnt den Clown, der mit bräsiger Nonchalance, rührender Offenheit und schmutzigen Witzen erst den Richter, dann auch die Jury für sich einnimmt."

17. Februar 2006 | FIND ME GUILTY • Kritik • Berliner Zeitung

Einen grundsoliden, klassischen Gerichtsfilm hat Carmen Böker gesehen. "Vin Diesel (diesmal sogar mit Haaren) spielt jenen DiNorscio, der ausgerechnet im Gerichtssaal einen Schnellkurs im korrekten Rechtsvertreter-Verhalten durchlaufen will, der sämtliche Anwesenden mit rüden, sexistischen Witzchen und langatmigen Rückblenden in seine Kindheit quälen wird. Und Diesel - aufgrund seiner Engagements im Actionfach (PITCH BLACK, XXX) bisher ja wirklich nicht gerade als Charakterdarsteller in Erscheinung getreten - gelingt es, diesem Gangster die einnehmende Bauernschläue eines Fernandel zu verleihen."

17. Februar 2006 | FIND ME GUILTY • Kritik • Die Tageszeitung

David Denk findet den Film erfrischend unambitiontiert. "Denn FIND ME GUILTY ist ein richtig guter Film geworden - kein Bären-Anwärter zwar, dafür fehlt ihm wohl die politische Brisanz -, doch wirkt gerade die Harmlosigkeit dieser Gangsterkomödie inmitten vieler ambitionierter bis überambitionierter Produktionen erfrischend - wie der beschwingte Jazzteppich, auf dem der Film rund zwei Stunden dahingleitet. Hinzu kommt, dass der notorische Muskelprotz Vin Diesel, der ein gut aufgelegtes B-Ensemble anführt, auch als von zu viel Pasta verfetteter Ganove mit schütterem Haar bella figura macht."

17. Februar 2006 | FIND ME GUILTY • Kritik • Der Tagesspiegel

FIND ME GUILTY wirkt für Christian Schröder mit seinen endlosen Kreuzverhören, Beratungen und Verhandlungen wie ein überlanges, uninspiriert abgefilmtes Theaterstück. "Gespielt wird der aufrechte Verbrecher von – das ist die größte Überraschung des Films – Vin Diesel. ... Diesel, in Filmen wie DER BABYNATOR oder XXX bislang nicht als Charakterdarsteller hervorgetreten, macht seine Sache nicht schlecht. Er spielt den Mafia-Mann als Mischung aus Rebell und Tölpel. Seine Unbeholfenheit wird zu seiner stärksten Waffe. Trotzdem sind die 125 Minuten von FIND ME GUILTY vor allem eins: sehr lang."

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