Inhalt • LUCY
Die 18jährige Maggy ist gerade Mutter geworden. Mit ihrer Tochter Lucy lebt sie bei ihrer Mutter Eva. Maggys Leben verläuft in seltsam unbestimmten Bahnen zwischen Teenager-Ritualen und Kinderbetreuung, vagen Träumen und der Unfähigkeit, sich die eigene Zukunft auszumalen. Als sie den 25-jährigen Gordon kennen lernt, stürzt sie sich in ein neues Leben, das die alten Widersprüche lösen soll. In der Hoffnung, es besser zu machen als ihre Mutter, sucht Maggy nach einem Familienglück, von dem sie selbst nur eine ungefähre Vorstellung hat.
Der Regisseur hat einen Spielfilm gemacht, der stellenweise wie ein Dokumentarfilm aussieht, schreibt Gunnar Decker. "Ein karger Film, der demonstriert, hier liegt etwas verborgen, von dem ungewiss ist, ob es bald ganz begraben wird, oder anders neu hervortritt: der Traum vom glücklichen Leben. Und weil sie noch so jung ist, geht alles schnell: Das-sich-Finden und Das-sich-Trennen. Auf unaufdringliche Weise ist es so auch ein Berlin-Film geworden. Unsentimental, ohne richtiges Ende. Großstadt eben, wo es immer irgendwie weitergehen muss. Natürlich immer anders, als man es sich vorher ausgemalt hat."