| Regie | Yang Yong-hi |
Für Susanne Messmer zaubern koreanische Filme mit schönen Bildern. "Abgesehen von der haushohen Welle der Sympathie, die dieser Film beim Zuschauer für diesen widersprüchlichen alten Mann erzeugt, ist es vor allem der "One-Self Document Style", wie Yang Yong-hi ihn nennt, der einen so mitreißt. Indem die Regisseurin die Kamera führt, das Material sammelt, alle Interviews führt und den Film strukturiert, entsteht ein äußerst konzentriertes und subjektives Bild. Man lernt fast physisch, welches Glück diese Frau hatte: Sie war das jüngste Kind und für den emotionalen Rückhalt des Vaters zuständig - und sie allein durfte ihn von einer Seite kennen lernen, die niemand sonst sah."