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CLOSE TO HOME

CLOSE TO HOME

Regie Dalia Hager
Vidi Bilu
Kinostart 08.03.2007

Kritiken • CLOSE TO HOME

11. März 2007 | CLOSE TO HOME • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Sebastian Gierke konzentriert sich das Filmteam auf die Coming-of-AgeStory. "Pappig-süß ist diese Geschichte einer Freundschaft inszeniert; so eng wie in den Straßen Jerusalems geht es auch in den Köpfen der Mädchen zu. Alles dreht sich um Freundschaft, Liebe, Eltern und Konsum."

10. März 2007 | CLOSE TO HOME • Kritik • Die Tageszeitung

Ekkehard Knörer hat viel erfahren über das absurde Nebeneinander von Banalität und Lebensgefahr. "Der Film nimmt diesen Moment des Einbruchs der politischen Realität in den so vergleichsweise harmlos dahinfließenden Patrouillenalltag allerdings nicht zum Anlass, nun selbst die Perspektive ins größere politische Ganze zu weiten. Stattdessen wird er zur Geschichte einer unglücklichen Liebe und einer unwahrscheinlichen Freundschaft. ... CLOSE TO HOME besticht durch atmosphärisch dichte Beschreibung dieser absurden Situation. Dass es dem Film dabei auf unspektakuläre Weise gelingt, uns für seine beiden Protagonistinnen einzunehmen, spricht gewiss nicht gegen ihn."

09. März 2007 | CLOSE TO HOME • Kritik • Junge Welt

Laut Alexander Reich kommt CLOSE TO HOME ohne das ganz große Drama aus, "während andere Filme von Fahnenflucht- oder Selbstmordversuchen handeln. Die Präsenz der Thematik erklärt sich mit einem demographischen Umbruch. Seit mehr als 30 Jahren mußte der Staat seine Existenz nicht mehr in einem Krieg verteidigen. Was die wehrhaften Zionisten der Gründergeneration alles so durchgemacht haben, das kennen die heutigen Teenager nur vom Hörensagen. Ein Kibbuz-Kollektiv kommt für die allerwenigsten in Frage. Die Entbehrungen der Alten erscheinen befremdlich."

08. März 2007 | CLOSE TO HOME • Kritik • Berliner Zeitung

Frei von aller Ideologie, aber durchaus mit Bewusstsein für die politischen Verhältnisse, ist der Film für Bert Rebhandl. "CLOSE TO HOME ist auch eine diskrete Liebesgeschichte, die hauptsächlich aus Möglichkeiten besteht, die jenseits des Films liegen. Das utopische Moment verträgt sich aber gut mit der Genauigkeit, mit der hier beobachtet wird, was unter den Bedingungen des Ausnahmezustands mit den Gefühlen passiert."

01. März 2007 | CLOSE TO HOME • Kritik • film-dienst 05/2007

Andrea Dittgen kritisiert an dem Film, dass er alles zugleich sein sein will: "Teenager-Film, Buddy-Movie, Militärklamotte, in gewisser Weise auch Kriegs- und Politfilm. Das kann natürlich nicht gut gehen, und so zerfällt er in mehrere Partien ... Dabei sind die Bilder so langweilig wie der ganze Film, der immer wieder die Routine und die Peinlichkeiten beim Streifegehen zeigt und nur andeutet, dass es verschiedene Frauentypen in der Armee gibt – wie überall. Auch die Bombenanschläge sind so inszeniert, als wären auch sie eine Routine, der man sich nicht entziehen kann."

15. Februar 2006 | CLOSE TO HOME • Kritik • Die Tageszeitung

Für Kirsten Riesselmann illustriert CLOSE TO HOME schmerzhaft manifest "die Schizophrenie des israelischen Alltags: die Demütigung der Kontrollierten, die Absurdität einer aufgeklärten, konsumorientierten Gesellschaft, die sich im Vertrauen auf die Macht des Militärs eine Normalität vorgaukelt. Den Punkt, an dem sich das Hinterfragen zu erübrigen scheint. Wenn nämlich die nächste Bombe wieder so tut, als ginge es einfach nicht anders."

10. Februar 2006 | CLOSE TO HOME • Kritik • Berliner Zeitung

Philip Bühler fast seine Kritik wie folgt zusammen: "Es bleibt ein Bild vom Militärdienst als notwendiges Übel, dem sich auch Frauen nicht entziehen können. Geschickt fördert Hagen dessen entmenschlichende Züge zu Tage, ohne diesem Befund ihre Figuren zu opfern."

10. Februar 2006 | CLOSE TO HOME • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Silvia Hallensleben mag die erzählte Geschichte "der Realität entsprechen, kommt im Film aber nicht unbedingt überzeugend rüber. So bleiben die eigentlich interessanten Fragen offen. Und CLOSE TO HOME ein gut gemeinter Film zweier fortschrittlicher israelischer Frauen für ein Publikum, das sich auskennt. Den anderen macht er Lust, mehr über die Frauen in Tzahal zu erfahren."

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