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BABOOSKA

BABOOSKA

Regie Tizza Covi
Rainer Frimmel
Kinostart 15.02.2007

Kritiken • BABOOSKA

13. Februar 2007 | BABOOSKA • Kritik • film-dienst 04/2007

Für Josef Lederle liegt die Stärke der Aufnahmen "in ihrer Unaufdringlichkeit, der beiläufigen Präsenz, mit der die unspektakulären Ereignisse eingesammelt und zur filmischen Erzählung verdichtet werden. Manche Einstellungen gewinnen programmatischen Charakter; wenn die drei Schwestern nachts etwa einen Boxkampf auf ihrem kleinen Fernseher verfolgen oder sich am Silvester-Abend in ihrem Wohnwagen verbarrikadieren, liegen die Subtexte auf der Hand: die medialen Verschiebungen im Showgeschäft, das Ausgeschlossensein als Preis der „nomadischen“ Existenz. Doch die Verweise bleiben in die Struktur des Films eingebunden, der in Gestalt eines zurückgenommenen Road Movies einen melancholisch-leisen Abgesang auf eine überkommene Lebensweise anstimmt."

12. Februar 2007 | BABOOSKA • Kritik • br-online.de

"Dass die beiden Filmemacher Tizza Covi und Rainer Frimmel von der Fotografie kommen, merkt man ihrer diskreten Dokumentation an; in ihren unspektakulären, gleichwohl schlicht schönen Bildern spürt man die Wirklichkeit. Es hat sieben Jahre gedauert, bis die Artistenfamilie Gerardi genug Vertrauen gefasst hatte, um sich filmen zu lassen. Dieses Vertrauen macht die Qualität dieses Films aus, der in fragmentarischen Episoden ein Leben zeigt, das weit weniger bunt und aufregend, als man gemeinhin erwarten würde."

11. Februar 2006 | BABOOSKA • Kritik • Die Tageszeitung

Es um eine Zeit, die vorbei ist, während ihre Akteure noch da sind, schreibt Margareth Obexer. "Genau darin liegt der Reiz des Films, der mit dem 21. Geburtstag von Babooska beginnt, einer der drei Töchter der Gerardis. Noch macht Babooska mit, mehr aus Treue und Anhänglichkeit den gallensteingeplagten Eltern gegenüber, so scheint es. ... Der Film ist voller schöner Details, erzählt von den absurden wie traurigen Momenten, ohne dass er darauf abzielt, den verzauberten Stallgeruch einer Zirkuswelt künstlich zu aromatisieren. Der Zirkus ist ein entzauberter, doch auch damit kann er leben. Wenn Babooska auftritt und die Reifen um die Hüfte schwingt, erlebt man einen seltsam schönen Glanz in ihren Augen, ein Glanz aus Wehmut und Glück zugleich."

11. Februar 2006 | BABOOSKA • Kritik • Der Tagesspiegel

Romantisch findet das Silvia Hallensleben alles nicht. "Und auch Italien hüllt sich in provinzielle Trübnis. Über ein Jahr lang begleiteten die Filmemacher Tizza Covi und Rainer Frimmel die Familie von Babooska. Sie lebten bei den Artisten im Wagen und wurden langsam zu Vertrauten. Gedreht haben sie auf 16 Millimeter in langen Einstellungen. Eine altmodisch beobachtende Dokumentation über eine Lebensart, die langsam ausstirbt."

Februar 2006 | BABOOSKA • Kritik • Berlinale

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