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HONEY BABY

HONEY BABY

Regie Mika Kaurismäki
Kinostart 26.01.2006

Kritiken • HONEY BABY

25. Januar 2006 | HONEY BABY • Kritik • fluter.de

Wunderschön findet Philipp Bühler das Roadmovie. "Schön ist der Film vor allem als Porträt eines verloren wirkenden, noch immer zu entdeckenden und unendlich vielfältigen Osteuropas. Die Reise führt vom deutschen Halle ins russische Kaliningrad, durchs Baltikum, hinunter ans Schwarze Meer und schließlich über St. Petersburg hinauf in den hohen Norden. Dabei ist Kaurismäkis Blick nie touristisch, sondern wach für die verträumte Melancholie der Landschaft wie auch für die harte Wirklichkeit. Das passt zur Geschichte zweier Menschen, die zwischen erfüllter Liebe und drohendem Verlust keine Ruhe finden. Selbst der tolle Soundtrack und Kaurismäkis Gespür für lakonischen Humor können kaum verhindern, dass sie einem das Herz bricht."

25. Januar 2006 | HONEY BABY • Kritik • br-online.de

Eine herzergreifende Tragikomödie sah Margret Köhler. "Ein wesentlicher Teil des Konzepts ist die Musik, sie hat sowohl eine narrative als auch emotionale Funktion, unterstreicht den Übergang von der Realität in eine Traumwelt. Es ist nicht zufällig, dass Mika Kaurismäki wieder auf die Form eines Road-Movies zurückgreift, er selbst gibt sich zwar ruhig, ist aber gerne unterwegs, ihn reizt die Fremde, wo er sich zu Hause fühlt. Kein Wunder, dass seine Protagonisten auch in einem Wanderzirkus ein Stück Heimat finden. Das Leben als Durchgangsstation ohne Sicherheitsgarantie."

02. Januar 2006 | HONEY BABY • Kritik • film-dienst 01/2006

Laut Jens Hinrichsen ist HONEY BABY ein schöner Liebesfilm mit einem banal klingenden Titel. "Das eigentliche Wunder von HONEY BABY ist die geradezu phosphorhafte Farbfotografie. Kameramann Timo Salminen füllt das Cinemascope-Bild zunächst mit lebenssatten Primärfarben, bevor der orange Innenanstrich billiger Kneipen, das Grasgrün Russlands, das Blau des Meeres, die Regenbogenfarben von Nataschas Pullover im tödlichen Weiß der sibirischen Schneewüste verklingen. Orpheus’ Weg in das Totenreich übersetzt der Film in eine Fahrt jenseits der Polargrenze."

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