| Regie | Michael Caton Jones |
| Kinostart | 17.05.2007 |
Laut Anke Leweke stimmt etwas mit diesem Film nicht. "Dabei spricht er Wahrheiten aus, holt verdrängte Verbrechen ans Tageslicht und nimmt alles in allem eine ehrenwerte Haltung ein. ... SHOOTING DOGS erzählt nicht, wie es zu den Massakern kommen konnte, nichts über den Hass, die Hintergründe, die Geschichte hinter dem Genozid. Mörder und Opfer sind nur Kulisse für unser schlechtes Gewissen. In Erinnerung bleibt ein großer mysteriöser und damit letztlich austauschbarer Hottentottenschlamassel."
Andreas Kurtz berichtet von der Premiere in Berlin.
Der Film schildert laut Kai Müller die unrühmliche Rolle der UN-Truppen in Ruanda. Erstaunlich unprätentiöser, realitätsnah ist der Film. "SHOOTING DOGS lebt von der fiebrigen Anspannung, die dem Zusammenbruch der Zivilisation vorausgeht. Glücklicherweise erspart Regisseur Caton-Jones dem Zuschauer den Anblick der Massaker. Jedenfalls meistens. Viel stärker ist ohnehin der dumpfe, versteckte Hass in den Blicken der Hutu und in den versteinerten Gesten, die die Tutsi in deren Gegenwart zeigen: In dem 114-minütigen Film spielen Täter wie Opfer sich zum Teil selbst."