Inhalt • SHOOTING DOGS
Der 25-jährige Joe hilft das afrikanische Land Ruanda in einen besseren Ort zu verwandeln. Ganz anders Missions-Priester Christopher, der nach 25 Jahren katholischer Missionsarbeit in Afrika seine einstigen Ideale der harschen Realität angepasst hat und mittlerweile tief mit der fremden Kultur und Mentalität verwurzelt ist. UN-Soldat Capitaine Charles Delon ist mit seiner kleinen belgischen Truppe im Rahmen der UNAMIR Mission in Ruanda stationiert. Mit Ausbruch des Bürgerkriegs werden der Mut, die Moral und die ethischen Anschauungen dieser Männer auf eine brutale Probe gestellt. Entscheidungen müssen getroffen werden: ihr Leben oder das von Hunderten von Afrikanern ...
Crew • SHOOTING DOGS
Regie: Michael Caton Jones
Darsteller: Dominique Horwitz, John Hurt, Hugh Dancy, Claire-Hope Ashitey, Susan Nalwoga ...
Verleih/Copyright: timebandits films, Potsdam
Kritik • SHOOTING DOGS • 16. Mai 2007 • Der Tagesspiegel
Der Film schildert laut Kai Müller die unrühmliche Rolle der UN-Truppen in Ruanda. Erstaunlich unprätentiöser, realitätsnah ist der Film. "SHOOTING DOGS lebt von der fiebrigen Anspannung, die dem Zusammenbruch der Zivilisation vorausgeht. Glücklicherweise erspart Regisseur Caton-Jones dem Zuschauer den Anblick der Massaker. Jedenfalls meistens. Viel stärker ist ohnehin der dumpfe, versteckte Hass in den Blicken der Hutu und in den versteinerten Gesten, die die Tutsi in deren Gegenwart zeigen: In dem 114-minütigen Film spielen Täter wie Opfer sich zum Teil selbst."