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THE SCIENCE OF SLEEP

THE SCIENCE OF SLEEP

Regie Michel Gondry
Kinostart 28.09.2006

Kritiken • THE SCIENCE OF SLEEP

28. September 2006 | THE SCIENCE OF SLEEP • Kritik • Berliner Zeitung

Philipp Bühler findet den Film anmutig, witzig und sehr verrückt. "THE SCIENCE OF SLEEP ist Gondrys erstes eigenständiges Werk, und man merkt es ihm an. Der Film feiert das Unperfekte, ist mit den Händen gemacht, fast ohne digitale Effekte. Er ist anmutig, witzig und sehr verrückt. Er verfügt mit Bernal und Gainsbourg über ein dreisprachiges Traumpaar und zeigt den Auftritt einer Rockband in Bärenkostümen. Er zählt ohne Frage zu den schönsten Filmen des Jahres."

28. September 2006 | THE SCIENCE OF SLEEP • Kritik • Die Tageszeitung

Hinreißend ist THE SCIENCE OF SLEEP für Andreas Busche. "Um die Konsistenz von Träumen und die Kontingenz des Träumens geht es in SCIENCE OF SLEEP. Die Membran zwischen Realität und Fantasie ist dünn; sie trennt auch unterschiedliche Aggregatzustände voneinander: Bei Gondry sind die überbordenden Gefühlswelten seiner Figuren in eine krude Stofflichkeit übergegangen (Filz, Pappe, Cellophan), während die Realität sich langsam in Wunschbilder verflüchtigt. ... Gondry versucht eine gewagte Gratwanderung zwischen staunendem Kitsch à la "Amelie" und märchenhaftem Eskapismus, ohne dass der Film je in seinen animierten Sentimentalitätsszenarios schwelgen würde."

28. September 2006 | THE SCIENCE OF SLEEP • Kritik • Der Tagesspiegel

Sebastian Handke unterhält sich mit dem Regisseur über Inspiration, Liebeskummer und die Kunst, Träume nachzustellen.

28. September 2006 | THE SCIENCE OF SLEEP • Kritik • Der Tagesspiegel

Christiane Peitz mag die Konfusion und Kollision des Films: "Vor lauter Ideen gehen Michel Gondry mitunter die Pferde durch – auch wenn es nur ein Stoffpony mit Wollmähne ist. Macht nichts. Gondrys bizarre, mitunter morbide, selbstvergessene Bilderflut ist handgefertigt. Man sieht die Mechanik der Fantasie samt Pannen, und die sind am schönsten. SCIENCE OF SLEEP lehrt den Zuschauer das Staunen über den Urknall der Liebe und alle Verrücktheiten, die garantiert anders funktionieren als geplant. Hinterher will man selber Wolken bewegen, indem man auf dem Klavier ein paar Töne anschlägt."

28. September 2006 | THE SCIENCE OF SLEEP • Kritik • Frankfurter Rundschau

Traumschule der Einsamkeit nennt Daniel Kothenschulte den Film. "In all der kindlichen Bastelei, die jedes Szenenbild zu einem Museumsstück macht, handelt Gondrys Film von der traurigen Erkenntnis eines Erwachsenen: von der meist männlichen Utopie, seine Liebe durch Geschenke zu erklären, in denen mehr Herz steckt, als der oder die Beschenkte für gewöhnlich ertragen kann. ... Der deutsche Untertitel Anleitung zum Träumen ist eine geradezu gefährliche Irreführung. Wer in Gondrys Traumschule geht, kann sich auf ein Leben in Einsamkeit gefasst machen. Wer aber ins Kino geht, sieht den zärtlichsten Film der Saison. Eine Liebesgabe an uns Zuschauer."

28. September 2006 | THE SCIENCE OF SLEEP • Kritik • Die Zeit

Laut Anke Leweke scheint der Regisseur ganz bei sich und seinen Fantasien angekommen zu sein. "SCIENCE OF SLEEP lässt den Zuschauer teilhaben an der Entstehung selbst gestalteter Leinwandträume und an einer zarten Liebesgeschichte. In seiner Wohnungsnachbarin Stéphanie (Charlotte Gainsbourg) findet der skurrile Erfinder und Tüftler eine Seelenverwandte, zusammen machen sie das Leben zum Spielplatz mit Wattewolken und einem Meer aus Zellophan. Man könnte solche Szenen als kitschige Anleitung zur Realitätsflucht verstehen. Doch SCIENCE OF SLEEP ist einfach nur ein liebevoller Film über die Kunst als ewige Bastelstube des Ichs."

14. Februar 2006 | THE SCIENCE OF SLEEP • Kritik • Neues Deutschland

So wie der junge, manchmal ganz kindliche Held so ist auch der Regisseur Michel Gondry für Marion Pietrzok "hier ein besessener Erfinder. Der grandiose Prototyp für das Kind im Manne von seiner ganz sympathischen Seite. Traum und Realität - wie im Spiel ohne Trennung oder Übergänge – sind für Stephane wie für den Zuschauer - auf beglückende Weise vermischt. Auch Gondrys zauberhafte, filmtechnische Bastelei ist so überquellend von Überraschungenen, ein wundervoller Spaß, einmalig in Idee und Umsetzung. Die französische Produktion wurde im Wettbewerb – leider – außer Konkurrenz gezeigt."

13. Februar 2006 | THE SCIENCE OF SLEEP • Kritik • Berliner Zeitung

Für Jens Balzer ist dies ein Bastelfilm. "Immer wieder verdecken verwirrende Träume aus flackerndem Papier und wuschigen Wollknäueln die Realität; wobei man freilich schon bald nicht mehr so genau weiß, ob das, was verdeckt wird, wirklich die Wirklichkeit ist oder doch nur ein anderer Traum. THE SCIENCE OF SLEEP ist schließlich kein Realitätsfilm, sondern ein Effekt- und Ausstattungsfilm - der schönste , den man sich vorstellen kann, ein Feuerwerk an Spezialeffekten, eine wunderschöne Verschwendung an Dekors und Details. Die verspielten Verästelungen der Bilder und ihrer Geschichten kennt man aus den früheren Filmen Gondrys."

13. Februar 2006 | THE SCIENCE OF SLEEP • Kritik • Die Tageszeitung

Detlef Kuhlbrodt hat der Film bislang am besten gefallen. "Es ist ein toller Film! Warmherzig, fantasievoll, verspielt, voller schöner Einfälle, superbunt zuweilen. Die Protagonisten sind supersympathisch, und immer wieder gibt es Überraschungen. Häufig sieht man Dinge, die man zuvor noch nie gesehen hat, und am Ende ist man froh, ein Stück des eigenen Lebens in diesem Film verbracht zu haben. Bisschen traurig ist es dann allerdings auch, dass er schon aus ist. THE SCIENCE OF SLEEP kann man empfehlen wie eine gut schmeckende Medizin, die man einnimmt, um seine Sorgen zu vergessen."

13. Februar 2006 | THE SCIENCE OF SLEEP • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte ist begeistert. Der Regisseur erzählt "eine traumhafte Dreiecksgeschichte ohne sich je zwischen den Realitätsebenen entscheiden zu müssen. Dies führt zu einer Freiheit, wie man sie in der Filmgeschichte seit der Tschechischen Avantgarde nicht mehr erlebt hat. ...Allein der Einfall, alle Pariser schlechtes Englisch sprechen zu lassen, ist schon eine Komödie wert. Wie Gondry aber seine traumhaften Einfälle einbaut, das ist einfach unvergleichlich. So wie seine Hauptfigur beweist, das man Wattewölkchen zum Fliegen bringen kann, indem man nur den richtigen Klavierakkord anschlägt, schwebt auch sein Film haushoch über aller Konkurrenz."

12. Februar 2006 | THE SCIENCE OF SLEEP • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Regisseur ist laut Sebastian Handke besessen von der Fähigkeit zum Träumen ebenso wie zur Bildung von Systemen. Klein und zauberhaft ist sein neuer Film. Er entpuppt sich als ausgesprochen persönliches Werk. "Gondrys visuellem Erfindungsreichtum sind auch in THE SCIENCE OF SLEEP keine Grenzen gesetzt. Wie sein kindlicher Held ist er selbst ein präzisionsverliebter Tüftler mit einer außergewöhnlichen Begabung, geschlossene, sich selbst tragende Welten zu erfinden und auf eine sehr intime Weise darzustellen. Er kombiniert ganz unterschiedliche Materialien, Techniken und Stile: unvollkommene Stopmotion-Animation mit Alltagstrouvalien und avancierter Computertechnik. Das Ergebnis ist ein detailverliebtes Fest für die Augen, in dem sich Realität und Vision zunehmend überlappen."

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