Inhalt • GEHEIME STAATSAFFÄREN
Die Richterin Jeanne Charmant muß einen komplexen Fall wegen Veruntreuung und Zweckentfremdung öffentlicher Finanzmittel bearbeiten. Es geht um die Anklage gegen den Vorstandsvorsitzenden eines mächtigen Industriekonzerns. Je weiter sie mit ihren Untersuchungen vorankommt, umso bewusster wird sie sich ihrer Macht. Je mehr Geheimnisse sie lüftet, umso größer werden ihre Mittel, Druck ausüben zu können. Zur gleichen Zeit – und aus den gleichen Gründen – gerät ihr Privatleben in eine Krise...
Kritik • GEHEIME STAATSAFFÄREN • 18. Februar 2006 • Neues Deutschland
Wieder hat der Regisseur für Egon Günther ein Meisterwerk vollbracht. "Seine Arbeit zeigt kaum Schwächen, besticht durch den Mut, die Dinge fast so darzustellen, wie sie eben sind. Die Besetzung ist atemberaubend. Nicht nur Isabelle Huppert geht einem nicht mehr aus dem Sinn, hochfahrend und schön, auch die anderen lassen sich sehen. François Berléand, Patrick Bruel, Thomas Chabrol, Ives Verhoeven, sie alle entwerfen, als sei es nicht gespielt, das große Ganze mit bei der spielerischen, von Chabrol gelenkten Aufklärung der vorerst letzten Dinge im Skandal um eine Korruptionsaffäre – ganz wie bei Elf Aquitaine –, wo viel, viel Geld in die Taschen der Konzernherren geflossen ist."