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POPULäRMUSIK AUS VITTULA

POPULäRMUSIK AUS VITTULA

Regie Reza Bagher
Kinostart 19.01.2006

Kritiken • POPULäRMUSIK AUS VITTULA

20. Januar 2006 | POPULäRMUSIK AUS VITTULA • Kritik • Berliner Zeitung

Frank Junghänel schreibt über das Dorf, wo die Dreharbeiten stattfanden und die Dorfbevölkerung, die an dem Film mitwirkte.

19. Januar 2006 | POPULäRMUSIK AUS VITTULA • Kritik • Die Tageszeitung

Freundschaft, Musik, Pubertät und Aufwachsen in der Peripherie sind die Themen des Films laut Hannah Pilarczyk. Er steht der literarischen Vorlage in scheppernder Komik und brachialer Tragik in nichts nach. "Allein wie der Film diese Geschichte eines zu kurzen Lebens in einer erzählerischen Klammer zusammenfasst, ist sehenswert. In der ersten Szene irritiert zunächst ein Witz, der dem Schenkelklopfer DUMM UND DÜMMER direkt entnommen zu sein scheint. Doch in der letzten Sequenz löst sich das so auf, dass es einem das Herz zerreißt. Und das, obwohl eine Menge Urin im Spiel ist. So was soll einer POPULäRMUSIK AUS VITTULA erst mal nachmachen."

19. Januar 2006 | POPULäRMUSIK AUS VITTULA • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte hätte gern die Aufstiegsgeschichte einer Amateurband gesehen. "Dass der iranisch-schwedische Regisseur Reza Bagher sich dennoch nicht auf den verlässlichsten Pfad verlassen wollte, eine Filmgeschichte aus dem anekdotischen Buch zu destillieren, muss man ihm zu Gute halten. Dennoch wäre es wohl die bessere Option gewesen. Es ist nun einmal die tragfähigste Geschichte darin, und wenn sich der Film in seinem letzten Drittel endlich für sie entschieden hat, findet er auch zu sich selbst. Populärmusik aus Vittula ist ein Stück Kino, das man gern haben möchte, weil jede noch so kleine Nebenfigur plastisch und liebevoll herausgearbeitet ist, weil man das Milieu förmlich riechen und sich wohlig zurücklehnen kann angesichts dessen kruder Urigkeit. Aber es ist auch ein Film, der sich vom Textbuch niemals trennen kann."

19. Januar 2006 | POPULäRMUSIK AUS VITTULA • Kritik • Frankfurter Rundschau

Das Thema des Films ist für Ulrike Rechel zeit- und alterslos. "Wunderbar leicht wechselt der Ton des Films zwischen poetischer Zartheit und deftiger Groteske: Wenn die Dorfgemeinschaft ihre archaischen Riten pflegt, sich in engen Wohnstuben kräftig einschenkt und ihren Rausch beim Hardcore-Saunieren ausschwitzt, steigen einem die beißenden Dünste förmlich in die Nase. Kein bisschen milder fällt der Blick auf die Frauen aus - etwa wenn sie sich im Fingerhakel-Wettstreit messen oder beim Hampelmann-Üben die Turnhalle zum Beben bringen."

19. Januar 2006 | POPULäRMUSIK AUS VITTULA • Kritik • Neues Deutschland

Marion Pietrzok hat die temperamentvolle, komische und manchmal tragische Geschichte einer Jungenfreundschaft gesehen, "die von Pubertätsnöten erzählt, von Treue und Verrat, von der Freiheit, seinen Lebensweg zu gehen, und die zugleich ein Sittenbild der Provinz ist. Vielschichtig, lebensprall, mit mal psychologisch sensibel beobachteten, mal ins Groteske überzogenen Charakteren und Situationen - man denkt an Emir Kusturica oder an Aki Kaurismäki."

19. Januar 2006 | POPULäRMUSIK AUS VITTULA • Kritik • Der Tagesspiegel

Für die Schlüsselstellen der Initiationsgeschichte hat der Regisseur laut Sebastian Handke großartige Bilder gefunden. "Im Grunde aber bleibt der Film stets an der Oberfläche: POPULäRMUSIK ist weniger ein durchkomponierter Entwicklungsroman als die heiter-nachdenkliche Geschichte einer Freundschaft, beleuchtet von einer losen Kette kauzig-schratiger Episoden. Anflüge von psychologischem Pseudorealismus bleiben uns erspart. Die anekdotische Erzählweise, die Freude am Maßlosen und Vulgären führen unvermeidlich zu Vergröberungen und damit zu einem Film, der einer etwas ungerichteten Dramaturgie folgt. Das trübt das Vergnügen aber kaum an dieser amüsanten Dorfkomödie."

18. Januar 2006 | POPULäRMUSIK AUS VITTULA • Kritik • fluter.de

Voller Traurigkeit und zugleich breit grinsend erzählt der Film laut Ula Brunner seine Geschichte. "Wenn auch die erzählerische Klammer eines urkomischen Himalaya-Kusses im Film eine deutliche Schieflage vorweist, ist "Populärmusik in Vittula" eine absolut gelungene Romanverfilmung, die nicht nur in Schweden ein enthusiastisches Kinopublikum finden wird. Erzählt doch der Film eine universelle Geschichte: vom Erwachsenwerden unter erschwerten Bedingungen und den elementaren Energien von Freundschaft, Sex und Rock'n'Roll."

17. Januar 2006 | POPULäRMUSIK AUS VITTULA • Kritik • film-dienst 02/2006

Ulrich Kriest ist etwas erbost: "Der Iraner Reza Bagher hat es immerhin geschafft, dieser durchaus skurril-schrägen und auch nostalgischen Geschichte jeglichen Charme auszutreiben, indem er die Bevölkerung von Vittula auf geradezu menschenverachtende Weise als perverse Freakshow vorführt. ... Warum sollte man auch irgendeinen Gedanken vertiefen, wenn man in derselben Zeit zwei, drei schräge Einfälle zusammenklatschen und sie seiner verrohten Klientel zum Entertainment vorwerfen kann?"

Januar 2006 | POPULäRMUSIK AUS VITTULA • Kritik • filmz.de

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