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MINIK

MINIK

Regie Axel Engstfeld
Kinostart 19.01.2006

Kritiken • MINIK

17. Februar 2006 | MINIK • Kritik • film-dienst 02/2006

Laut Hans Messias beschäftigt sich der Regisseur mit dem verheerenden Eingriff der Zivilisation in eine intakte Natur. "MINIK ist als filmisches Vexierspiel angelegt, bei dem sich spärliche Originaldokumente, aktuelle Szenen grönländischer Eskimos, Interviewszenen aus dem AMNH und ausgedehnte Spielszenen mischen, die mit Tagebucheinträgen und Briefen von Minik unterlegt sind. Das Ergebnis ist die Auffächerung eines wissenschaftlichen Verbrechens, das von den Tätern seinerzeit nicht als solches eingestuft wurde, die sich auf der Höhe der damaligen Forschung glaubten. ... MINIK enthüllt eine von kolonialistischen Ideen durchdrungene Wissenschaft, die sich nach der geopolitischen Aufteilung der Welt deren Bewohnern zuwandte und sich weithin von der Differenz zwischen Herrenrasse und indigenen Wilden leiten ließ."

08. August 2005 | MINIK • Kritik • Die Tageszeitung

Der Regisseur bietet einen kritischen Blick auf die frühe Anthropologie und den Umgang mit Menschen "im Dienste der Forschung", stellt Christoph Behrends fest. "Engstfelds Film dokumentiert, aber er klagt nicht an. Er stellt die Szenen vielmehr nüchtern hinter- und nebeneinander. MINIK ist eine kurzweilige Dokumentation, die unaufdringlich den Blick auf real existierende Tabus aktueller wissenschaftlicher Selbsreflektion richtet."

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