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MINIK

MINIK
Regie Axel Engstfeld
Kinostart 19.01.2006

Inhalt • MINIK

1897: Der Eskimojunge Minik wird zusammen mit seinem Vater und 3 Verwandten von Arktisforscher Robert Peary zu Studienzwecken von Grönland nach New York gebracht. Innerhalb kurzer Zeit sterben alle Eskimos bis auf Minik. 12 Jahre lebt Minik in Amerika, bis ihm die Rückkehr nach Grönland gelingt. In einer Collage aus Interviews, nachgestellten Szenen und Archivmaterial wie Fotografien und Dokumenten wird mit MINIK die dramatische Geschichte eines Lebens zwischen den Kulturen und ein weitgehend verschwiegenes Kapitel aus den Anfängen der Anthropologie erzählt.

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Crew • MINIK

Regie: Axel Engstfeld
Verleih/Copyright: MFA

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Kritik • MINIK • 17. Februar 2006 • film-dienst 02/2006

Laut Hans Messias beschäftigt sich der Regisseur mit dem verheerenden Eingriff der Zivilisation in eine intakte Natur. "MINIK ist als filmisches Vexierspiel angelegt, bei dem sich spärliche Originaldokumente, aktuelle Szenen grönländischer Eskimos, Interviewszenen aus dem AMNH und ausgedehnte Spielszenen mischen, die mit Tagebucheinträgen und Briefen von Minik unterlegt sind. Das Ergebnis ist die Auffächerung eines wissenschaftlichen Verbrechens, das von den Tätern seinerzeit nicht als solches eingestuft wurde, die sich auf der Höhe der damaligen Forschung glaubten. ... MINIK enthüllt eine von kolonialistischen Ideen durchdrungene Wissenschaft, die sich nach der geopolitischen Aufteilung der Welt deren Bewohnern zuwandte und sich weithin von der Differenz zwischen Herrenrasse und indigenen Wilden leiten ließ."

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