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DER DIE TOLLKIRSCHE AUSGRÄBT

DER DIE TOLLKIRSCHE AUSGRÄBT

Regie Franka Potente
Kinostart 30.11.2006

Kritiken • DER DIE TOLLKIRSCHE AUSGRÄBT

30. November 2006 | DER DIE TOLLKIRSCHE AUSGRÄBT • Kritik • Der Tagesspiegel

Ein wunderschöner Film ist der Berlinerin gelungen, meint Sebastian Leber. "Eine groteske Zeitreise ins Jahr 1918, mit clownhaft überzeichneten Charakteren und dem Charme altmodischer Schnitttechnik."

30. November 2006 | DER DIE TOLLKIRSCHE AUSGRÄBT • Kritik • Frankfurter Rundschau

Franka Potente hat etwas Erstaunliches versucht, lobt Daniel Kothenschulte. "Man muss Potente zu Gute halten, dass sie den Anachronismus nicht überstrapaziert. Tatsächlich ist ihr Inszenierungsstil ausgesprochener Edelpunk. Es gibt ein paar schöne surreale Ideen wie die Popoklatschmaschine jenes lüsternen Lebemannes, den die Heldin eigentlich heiraten soll. Was es nicht gibt, ist die tatsächliche Einfachheit des frühen Kinos. ... In jedem Fall aber ist dies ein Film, der aus reinem Vergnügen entstand, das ist allerhand in diesem Geschäft. Und er bereitet es durchaus - wenn sein Stil auch mindestens so viel vom New Romantic Look hat wie vom graphischen Zauber der "dämonischen Leinwand"."

30. November 2006 | DER DIE TOLLKIRSCHE AUSGRÄBT • Kritik • Neues Deutschland

Wer heute Stummfilme – natürlich schwarzweiß – dreht, der demonstriert artifizielle Distanz zum endlosen Gerede um nichts, behauptet Gunnar Decker. "So kann man diese Liebeserklärung an die Anfänge des Films mit einem bösen Blick auch als Edel-Kitsch abtun, als Kleinmädchenvorstellung von "vergangener Zeit", die doch in Wirklichkeit eine des konzentriertesten Ausdrucks (Expressionismus!) war. Das wäre dann allerdings etwas spielverderberisch.
So ist diese bewusst inszenierte Klamotte zuallererst ein Spiel mit den ewigen Möglichkeiten des Films zwischen Jahrmarktsbelustigung und neuer Kunst. Die Handlung: stummfilmwürdig. Gerade deswegen stellt sich in diesem skurrilen Bilderbogen eine ganz eigene Atmosphäre her."

29. November 2006 | DER DIE TOLLKIRSCHE AUSGRÄBT • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal spricht mit Franka Potente über ihr Regie-Debüt.

25. November 2006 | DER DIE TOLLKIRSCHE AUSGRÄBT • Kritik • film-dienst 24/2006

Franka Potente hat sich bei den alten Erzähltechniken des stummen Kinos genau umgesehen, lont Horst Peter Koll. "Den grell-weiß geschminkten, mit ausladend-expressiven Gesten und Bewegungen agierenden Darstellern rückt sie mit mal starrer, mal "entfesselter" Kamera zuleibe, verdichtet die Szenen mal komisch und "zappelig" in Mack-Sennett-Slapstick-Manier, mal atmosphärisch düster im Stil des deutschen (Stummfilm-)Expressionismus, wenn es um das Aufeinanderprallen von magischer Archaik und rationaler Moderne geht ... Die Spielereien haben dem Filmteam selbst sichtlich Spaß gemacht, doch dieser überträgt sich nur marginal auf den Zuschauer. Das Manko ist, dass sich von der tatsächlichen schöpferischen, innovativen und auch provokativen Filmsprache des Stummfilms kaum wirklich etwas Substanzielles vermittelt."

09. Februar 2006 | DER DIE TOLLKIRSCHE AUSGRÄBT • Kritik • Berliner Zeitung

Frank Junghänel lobt Franka Potente, die sich vom Etikett der Jungschauspielerin befreit hat und sich bei der Berlinale als Regisseurin vorstellt.

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