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DAVE CHAPPELLE'S BLOCK PARTY

DAVE CHAPPELLE'S BLOCK PARTY

Regie Michel Gondry
Kinostart 03.08.2006

Kritiken • DAVE CHAPPELLE'S BLOCK PARTY

05. August 2006 | DAVE CHAPPELLE'S BLOCK PARTY • Kritik • critic.de

Andrea Wildt ist überaus angetan: "In dieser unterhaltsamen Dokumentation eines kleinen Großereignisses auf den Straßen New Yorks gelingt seinen Machern ein charmanter Film mit wahrer Seele, der seine klare Botschaft mit Emotionen zu verbinden weiß. Ein sehr menschlicher Beitrag zur Darstellung der Hip-Hop-Szene, deren Ursprung im Medientaumel so leicht unter die Räder gerät."

05. August 2006 | DAVE CHAPPELLE'S BLOCK PARTY • Kritik • critic.de

Frédéric Jaeger führt ein Interview mit Regisseur Michel Gondry.

05. August 2006 | DAVE CHAPPELLE'S BLOCK PARTY • Kritik • programmkino.de

David Siems ist begeistert: "Die ganz große Stärke des Films ist sein ununterbrochener Vibe, die Synthese aus erstklassiger Comedy und sehr guter HipHop-Musik, daher fühlen sich die Zuschauer im Sinne des Entertainment nicht nur bestens unterhalten, sondern wie inmitten einer ganz vorzüglichen Party, auf der genau die richtige Stimmung aus Sich-Kaputt-Lachen und Tanzen vorherrscht. Ein Film, der gefeiert werden will."

04. August 2006 | DAVE CHAPPELLE'S BLOCK PARTY • Kritik • Der Freitag

Laut Andreas Busche ist DAVE CHAPPELLE'S BLOCK PARTY ein Musikfilm mit Comedy-Einlagen und gibt außerdem Einblicke in die Geschichte des Hip Hop samt kulturellem und sozialem Selbstverständnis des schwarzen Amerika. BLOCK PARTY entstand vor dem Rückzug Dave Chappelles aus der Öffentlichkeit, "aber der Film liefert bereits Einblicke in Chappelles innere Befindlichkeiten. Selbstironischer Trickster, der er ist, sind seine Anmoderationen und Kommentare gespickt mit Seitenhieben auf den eigenen Celebrity-Status und sein dickes Bankkonto."

03. August 2006 | DAVE CHAPPELLE'S BLOCK PARTY • Kritik • Frankfurter Rundschau

Der Film ist für Michael Kohler "eine Art Standortbestimmung der amerikanischen Gesellschaft und zugleich ein Gradmesser für das, was sich in den letzten drei Dekaden im Land getan hat. ... Wer Hip-Hop mit Gangsta-Rap verwechselt, wird in DAVE CHAPPELLE'S BLOCK PARTY eines besseren belehrt, wobei sich Chapelle und Michel Gondry glücklicherweise darin einig sind, dass der pädagogische Zeigefinger bei diesem Ereignis fehl am Platze ist. Chronist und Gastgeber treffen sich zudem in der Bescheidenheit, mit der sie das Straßenfest der Öffentlichkeit übereignen. So wie Chapelle die Bühne die meiste Zeit anderen überlässt, ist mit Michel Gondry ein Filmemacher am Werk, der diesmal ganz hinter seinem Gegenstand verschwindet."

03. August 2006 | DAVE CHAPPELLE'S BLOCK PARTY • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Regisseur hält sich extrem zurück, meint Kolja Reichert. "Er begleitet Chappelle, wie er mit dem Megaphon durch die Straßen fährt und das Konzert ankündigt oder wie er in seiner Heimatstadt seinen Frisör einlädt. Parallelmontagen der leeren Straße, der Proben und der fertigen Show illustrieren den kurzen Weg vom Traum zur Wirklichkeit. ... So darf man eineinhalb Stunden zugucken, wie gute Freunde sich selbst und ihre Freude inszenieren und fortwährend von ihrer "Message" erzählen. Nur wird nie ganz klar, um welche Botschaft es sich eigentlich handelt. Es ist schön zu sehen, wie Badu ins Publikum springt und die Fugees nach Jahren das erste gemeinsame Konzert spielen. Doch die Weltverbesserer-Attitüden sind schnell abgenutzt."

03. August 2006 | DAVE CHAPPELLE'S BLOCK PARTY • Kritik • Berliner Zeitung

Thomas Klein spricht mit Regisseur Michel Gondry über Pop-Konzerte, gute Performer, dokumentarische Nähe und DAVE CHAPPELLE'S BLOCK PARTY.

02. August 2006 | DAVE CHAPPELLE'S BLOCK PARTY • Kritik • Die Tageszeitung

Laut Tobias Rapp arbeitet der Film mit Kischees gegen die Klischees. "Es ist eine Mogelpackung - was alle wissen und den Film so interessant macht. Denn neben all der Schönheit, die einem dieser Film auch auf den Weg gibt ... ist DAVE CHAPPELLE'S BLOCK PARTY eben auch Beschreibung, wie sich mitten im medienindustriellen Komplex eine Plattform für das eigene Anliegen bauen lässt. ... Am allermeisten gilt dies natürlich für Dave Chappelle selbst, dessen Talent als Komiker ja gerade in seiner brillanten Selbstreflexivität besteht, seiner Fähigkeit, all die Widersprüche, die es auszuhalten gilt, wenn man der "funniest man in America" ist, immer mitzuerzählen. Der Film ist auch sein Versuch, Bodenhaftung zu gewinnen und der Ruhmessphäre zu entkommen."

02. August 2006 | DAVE CHAPPELLE'S BLOCK PARTY • Kritik • Der Spiegel

Für Carola Padtberg ist dies das schönste HipHop-Fest dieses Kinosommers. Der Regisseur verschwindet "ganz hinter seinem Gegenstand und schafft eine wunderbar authentische Dokumentation. Auf der Traumparty für HipHop-Fans gibt es trotz hochkarätiger Besetzung weder Bling-Bling noch perfekt ausgeleuchtete Bühnen zu sehen. Alle Superstars sind unprätentiös in Szene gesetzt - Musiker, die trotz steiler Karriere "nicht vergessen haben, wo sie herkommen", beteuert Chappelle. ... Für Musikfans frustrierend sind lediglich die Schnitte, die die Auftritte fast aller Künstler jäh abbrechen lassen. Ansonsten gerät jede Szene zur Kulisse für aufgedrehte Situationskomik."

27. Juli 2006 | DAVE CHAPPELLE'S BLOCK PARTY • Kritik • Die Zeit

So fängt kein Film über HipHop an, meint Thomas Groß. "Wie Michel Gondrys Block Party beginnt ein Musikfilm, der die Klischees seines Gegenstands von der ersten Sekunde an hintertreibt: keine Goldkettchen, keine Gangsta-Romantik, auch keine Champagnersüffeleien am Pool und hypermotorisch in die Kamera wackelnde Frauenhintern. Statt Tempo zu machen, gibt er sich einem eigenen, schleppenden Rhythmus hin, und statt Hochglanzbilder zu liefern, zeigt er HipHop von seiner unspektakulären, alltäglichen Seite. Die Musik-Doku als Roadmovie: Pleiten, Pech und Pannen beeinträchtigen das Geschehen nicht, sie geben ihm im Gegenteil eine spontane Dramaturgie."

16. Februar 2006 | DAVE CHAPPELLE'S BLOCK PARTY • Kritik • Frankfurter Rundschau

Michael Kohler sah ein klassisches Nebenwerk, daß er aber nicht missen möchte. "Michel Gondry begleitet Chapelle bei den festlichen Vorbereitungen, die dieser in bewährter Manier für seine Improvisationen nutzt, und filmt das in entspannter Atmosphäre ablaufende Konzert. Chronist und Gastgeber treffen sich dabei in der Bescheidenheit, mit der sie das Ereignis der nachbarschaftlichen Öffentlichkeit übereignen. Man sieht an keiner Stelle, dass dieser Film von Gondry gedreht wurde. Dafür sieht man in jedem Bild, dass ein genuiner Filmemacher am Werk gewesen ist. Einer, der bei Bedarf ganz hinter seinem Gegenstand verschwindet."

15. Februar 2006 | DAVE CHAPPELLE'S BLOCK PARTY • Kritik • Die Tageszeitung

Harald Fricke sah monumentalem Rausch und echtem Rock of Ages. "Nicht wegen der Musik, nicht wegen der Stars, sondern wegen der schier nicht enden wollenden Fülle an Leben, die hier gezeigt und im Zeigen erzeugt wird. Wo sonst bei Konzertfilmen das Publikum als Masse nur zu ein, zwei Frontalen und langweiligen Schwenks taugt, sieht man plötzlich massenhaft Individuation: kiffende Freaks, Magier und Straßenclowns, die unzähligen Selbstdarsteller, die Nackten, die Verwirrten und die busladungsweise mit Palettenbier anreisenden Feierschweine aus den Londoner Arbeitervierteln. Temple hat für alle ein Auge."

15. Februar 2006 | DAVE CHAPPELLE'S BLOCK PARTY • Kritik • Der Tagesspiegel

Sebastian Handke porträtiert den Regisseur Michel Gondry.

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