Inhalt • LITTLE RED FLOWERS
China 1950: Qiang ist 4 Jahre alt und ein Rebell. Er besucht einen gut organisierten Kindergarten in Beijing, denn seine Eltern sind häufig nicht zu Hause. Qiang fällt es nicht leicht, sich in das Gemeinschaftsleben einzufügen. Als kleiner Individualist bemüht er sich, den Vorgaben der Lehrer zu folgen, er scheitert aber immer wieder. Dabei sehnt er sich nach der Belohnung, die stets andere Kinder erhalten: nach den kleinen roten Blumen, die für gutes Betragen verliehen werden. Qiang bekommt sie nie...
Kritik • LITTLE RED FLOWERS • 17. Februar 2006 • Junge Welt
Die Bilder des Regisseurs sind laut Conny Gellrich voll von großer Liebe zu den kleinen Menschen. "Er nimmt sich viel Zeit, um in langen Einstellungen zu zeigen, wie die süßen Filmwesen erste Zärtlichkeiten tauschen oder sich beim Ausziehen heillos in ihren Kleidern verheddern. Der Film über Abschaffung des Individuellen in Maos Kommunismus ist aufschlußreich auch hinsichtlich des heutigen China mit all seinen eifrigen Arbeitern. Außer dem ganz normalen Regelvollzug im Kindergarten aber passiert nicht viel. Diese endlose Routine der Kollektivierung ist wichtig und interessant, trägt aber leider kaum über 90 Minuten, weshalb sich eine leichte Kinderbilder-Übersättigung einstellen kann."