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NACHBEBEN

NACHBEBEN

Regie Stina Werenfels

Kritiken • NACHBEBEN

Mai 2006 | NACHBEBEN • Kritik • Begründung der Jury des Filmkunstfestes Schwerin

"Stina Werenfels beschreibt, wie dieses Geschäftsmodell in die privaten Beziehungen einsickert und sie zerstört. Es gelingt ihr, ein bewegende und menschlich allgemeingültige Geschichte zu erzählen. Ihr konzentrierter Inszenierungsstil findet seine Ergänzung in einer
unglaublich dichten Bildsprache. Nachbeben ist ein Schauspielerfilm."

03. März 2006 | NACHBEBEN • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Ein seismographisches Kammerspiel, sorgfältig inszeniert von beklemmender Schärfe. sah Alexandra Stäheli. So zeichnet die Regisseurin "in perfekt komponierten und makellos designten Bildern (Kamera: Piotr Jaxa), die es spielend mit jeder Philippe- Starck-Lampe auf dem Set aufnehmen können, die bohrende Leere nach, die ein Banker-Leben - und vor allem dasjenige der Angehörigen - still und formschön zerstören kann. Sie tut das mit einer seismographischen Akribie, die Millimeter für Millimeter jedes Vorurteil und jede Vermutung bestätigt, die wir je über die Banker-Szene gefasst haben."

17. Februar 2006 | NACHBEBEN • Kritik • Berliner Zeitung

NACHBEBEN ist einer der besten Filme im Panorama, behauptet Christina Bylow. "Die Regisseurin Stina Werenfels führt ihr Ensemble gelassen ein, zeigt die Schwachstellen, ohne ihre Figuren zu demontieren - denn sie braucht sie noch, für ein virtuoses Spiel um Lüge und Wahrheit, um den Preis jeder menschlichen Beziehung, nachdem sie keinen Wert mehr hat. Wie der Zocker-Spieltrieb die gesamte Persönlichkeit dieser Bubi-Männer kontaminiert, enthüllt Werenfels mit großer Raffinesse, ohne die Predigten, die man aus dänischen Dogma-Filmen kennt. Die Handkamera folgt den Figuren in alle Winkel der Villa, präzise, ohne Hysterie."

17. Februar 2006 | NACHBEBEN • Kritik • Die Tageszeitung

Friedericke Meyer porträtiert die Drehbuchautorin Petra Lüschow.

10. Februar 2006 | NACHBEBEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Julian Hanich hat die Regisseurin die Klingen gewetzt. "NACHBEBEN
ist eine schneidige Satire auf die Welt der gehobenen Mittelklasse: auf die Scham- und Gewissenlosigkeit, die Raffgier und das Zur-Schau-Stellen von fragwürdigem Reichtum. Non olet? Hier stinkt das Geld zum Himmel, sagt die Regisseurin beinahe verächtlich. Das wäre schwer zu ertragen, hätte sie ihr Kammerspiel nicht mit beißendem Witz unterlegt. Vermutlich kennt sie Albees "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" auswendig. Deshalb weiß sie, dass man selbst peinlichen Kreaturen gegenüber, Mitleid zeigen muss."

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