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GET RICH OR DIE TRYIN

GET RICH OR DIE TRYIN

Regie Jim Sheridan
Kinostart 12.01.2006

Kritiken • GET RICH OR DIE TRYIN

13. Januar 2006 | GET RICH OR DIE TRYIN • Kritik • Der Spiegel

Unfreiwillig erzählt laut Uh-Young Kim der Film die wahre Geschichte einer überaus cleveren Selbstvermarktung. "Dass dieses Drama aber nicht wirklich mitreißt, liegt vor allem an der Nebensächlichkeit der Musik im Film. Anders als im Finale von Eminems 8 MILE oder den Studiosessions aus dem Independent-Film HUSTLE & FLOW stellt sich keine Begeisterung aufgrund einer durch die Hauptfigur verkörperten Leidenschaft für HipHop ein. Die Leerstelle wird größer, je mehr die Beweggründe für die Läuterung der Hauptfigur im Dunkeln bleiben. 50 Cents Qualität als Rapper wird ihm dabei auf der Leinwand zum Verhängnis. Sein einlullender, nie nervender Rapstil ist wie gemacht für die Dauerrotation im Radio und Fernsehen. Im Film wird eben diese coole Nachlässigkeit schnell langweilig. Jacksons schauspielerischen Fähigkeiten sind zudem sehr überschaubar."

12. Januar 2006 | GET RICH OR DIE TRYIN • Kritik • Berliner Zeitung

Der Film gibt keinen Hinweis auf das Reimtalent des Protagonisten, schreibt Markus Schneider. Leider sieht man "nur die üblichen Biopic-Episoden und weidlich erprobte Bilder von Straßen, territorialer Gewalt und kernigen Gangstersitzungen. In den Gewaltszenen, die unentschieden zwischen sozialrealistischer Drastik und Blaxploitation-Spektakel schwanken, bleibt Marcus passiv. Schließlich muss das Happy End vertretbar bleiben. ... Merkwürdigerweise ist der Film trotz allem nicht ganz misslungen. Neben dem unerwartet ordentlichen 50 Cent, der allerdings mit zwei Gesichtsausdrücken und einer interessanten Duschszene auskommen muss, spielt ein gut aufgelegter Cast."

12. Januar 2006 | GET RICH OR DIE TRYIN • Kritik • Frankfurter Rundschau

Sascha Westphal sah die immer gleichen Bilder der Gangsta-Rap-Szene. GET RICH OR DIE TRYIN zeugt "am Ende allein von Jacksons Willen, sein Leben in einen Hollywood-Film umzuschreiben. Schließlich lassen sich Mythen und Legenden besser verkaufen als die Wahrheit. Und so gilt hier wie schon in John Fords The Man Who Shot Liberty Valance: "Print the legend" - Drucke die Legende! Das einzig Authentische an Jacksons Gemisch aus Biographie und Fiktion ist, dass hier eben nichts authentisch ist. Wie seine Musik und vor allem sein Schauspiel ist auch der Film nur ein Sammelsurium von Klischees und Zitaten."

12. Januar 2006 | GET RICH OR DIE TRYIN • Kritik • Die Tageszeitung

Uh-Young Kim spricht mit Regisseur Jim Sheridan über seine Zusammenarbeit mit 50 Cent und den Punkt, an dem Rapper den US-amerikanischen Kapitalismus zum Witz machen.

12. Januar 2006 | GET RICH OR DIE TRYIN • Kritik • Neues Deutschland

Andreas Kötter rezensiert die Autobiografie des Rappers.

11. Januar 2006 | GET RICH OR DIE TRYIN • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Jörg Wunder erzählt Rapper 50 Cent eine Erweckungsgeschichte. "Während 8 MILE jedoch die schäbige Trailerpark-Realität in den Detroiter Suburbs als glaubwürdigen Hintergrund für die klassische Aufsteigergeschichte eines White-Trash-Kids nutzt, reduziert GET RICH OR DIE TRYIN das New Yorker Gangster-Szenario zur pittoresken Kulisse für eine Heiligsprechung des strauchelnden Helden. Denn dies stellt der Film schnell klar: Curtis Jackson mag auf die schiefe Bahn geraten sein, er dealt mit Drogen und schießt auf Menschen, aber ein Bösewicht ist er nicht. Zweifel an seiner moralischen Aufrichtigkeit räumt 50 Cents sonore Erzählerstimme voller Reue beiseite."

11. Januar 2006 | GET RICH OR DIE TRYIN • Kritik • Jungle World

Julian Weber hat keine Überraschungsmomente, keine Ironie gesehen. "Nun hat 50, diese mittelprächtige Version von Neunziger-Jahre-Gangsta-Rap-Klischees, komplett die Regie übernommen. Im Unterschied zu B.I.G. kann 50 aber nicht mehr als mit Knarren herumfuchteln. Deshalb verkörpert 50 in dem von Regisseur Jim Sheridan fristgerecht inszenierten Biopic GET RICH OR DIE TRYIN den stilistischen Rückschritt. Dieser Curtis Jackson wiederholt bloß Eminems Erfolgsgeschichte, ohne jegliche Überraschungsmomente, ohne Eminems feinen Sinn für Ironie. Und leider lässt 50 Cent auch dessen Schauspiel­talent vermissen: Wenn er lächelt, blinkt ein geöffneter Kühlschrank. Wenn er versonnen am Steuer seines Benz durch die Straßen New Yorks gondelt, wünscht man sich einfach die Oldschool zurück ..."

11. Januar 2006 | GET RICH OR DIE TRYIN • Kritik • fluter.de

Michael Brake glaubt, daß die Marketingabteilung vorher alles getestet haben wird. "Allzu spannend muss man sich so einen Gangsta-Alltag freilich nicht vorstellen: Ein paar Schießereien hier, einige Gang-interne Intrigen dort, dazu zielgruppengerechte explicit lyrics und das stetige gegenseitige Einfordern von Respekt. Spannungsbögen sind kaum erkennbar, das Happy End aufgrund von 50 Cents gegenwärtigem Status ohnehin vorprogrammiert. HipHop spielt bei alldem eine untergeordnete Rolle."

02. Januar 2006 | GET RICH OR DIE TRYIN • Kritik • film-dienst 01/2006

Michael Kohler fühlte sich an andere Rapper-Filme erinnert, die er um einiges besser findet. Der Film "nichts Halbes und nichts Ganzes: Kein Film, der um seiner Figuren wegen inszeniert wurde, aber auch als versuchte Legendenbildung nicht wirklich interessant ist. Im Vergleich zu seinen vor Statussymbolen starrenden Videoclips ist 50 Cents Selbstinszenierung bei Sheridan durch einen gewissen Hang zum Realismus geprägt; und doch erscheint seine Musik gleichermaßen als Alternative zur Kriminalität wie als deren Fortführung mit anderen Mitteln. Die Posen sind dieselben, nur das Leben ist, trotz des gewaltsamen Tods von Tupac Shapur, sehr viel sicherer."

Januar 2006 | GET RICH OR DIE TRYIN • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

Januar 2006 | GET RICH OR DIE TRYIN • Kritik • br-online.de

Als authentisch, aber etwas hölzern schätzt Heidi Reutter den Film ein. Der Regisseur "ist ein anerkannter Experte in Sachen Sozialdrama, seine Helden haben es bisher in all seinen Filmen nicht leicht gehabt. Körperliche oder psychische Probleme bestimmten das Dasein seiner Protagonisten. Sheridans Erfahrung qualifiziert ihn auch für diesen Film, unübersehbar sein präziser Blick fürs Detail, für Stimmungen, mit anderen Worten: für Authentizität, die hier obendrein auf persönliche Erfahrung trifft. Aber der Oscar-Preisträger Sheridan kann nicht kompensieren, was seinem bulligen, etwas dumpf drein blickenden Hauptdarsteller fehlt: nämlich schauspielerisches Talent."

10. Dezember 2005 | GET RICH OR DIE TRYIN • Kritik • Berliner Zeitung

Andreas Kurtz und Mathias Raabe berichten von der Pressevorführung des Films. 50 Cent war auch in Berlin dabei.

10. November 2005 | GET RICH OR DIE TRYIN • Kritik • Die Zeit

Esther Kogelboom hat einen Traum von 50 Cent aufgeschrieben.

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