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SCHNITZELPARADIES

SCHNITZELPARADIES

Regie Martin Koolhoven
Kinostart 15.03.2007

Kritiken • SCHNITZELPARADIES

17. März 2007 | SCHNITZELPARADIES • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut David Gels zeigt der Film Großküchen-Abgründe. "Mit Sinn für Rasanz und großartiger Musik erzählt Koolhoven von diesem Ort am Ende der Nahrungskette – und mit feinem Gespür für die Situationskomik der Multikulti-Schicksalsgemeinschaft ... Neben schrägem Dialogwitz lebt SCHNITZELPARADIES von seinen begeisterten Jungschauspielern, die eine alte Geschichte ganz neu erzählen."

15. März 2007 | SCHNITZELPARADIES • Kritik • Berliner Zeitung

Als Komödie hat der Film Leni Höllerer nicht immer überzeugt. "Zwar sorgen flotte Schnitte, schwungvolle Musik und charmante Darsteller für wohlige Stimmung. Doch oftmals wird es allzu nett, etwa wenn die ganze Küchen-Crew in trauter Multikulti-Harmonie zusammen tanzen geht. Am bedauernswertesten aber ist, dass dieser Film, wenn er bissig werden will, meist zu dick aufträgt und letztlich in bestenfalls langweiligen, schlimmstenfalls sogar bedenklichen Klischees stecken bleibt - man denke nur an den serbischen Schlächter."

15. März 2007 | SCHNITZELPARADIES • Kritik • Frankfurter Rundschau

SCHNITZELPARADIES ist so was wie die Internationale des Lachens, hat Heike Kühn festgestellt. "In dieser brenzligen Atmosphäre gedeihen scharfzüngige Dialoge und antikapitalistische Einsichten, die viel gepfefferter daherkommen als bei Marx. Auch eine Liebesgeschichte zwischen Agnes und Nordip ist drin, die nichts anbrennen lässt, vor allem nicht die Probleme mit rassistischen Eltern oder der eigenen Identität. Aus Gammelfleisch und libidinösen Verstrickungen formt Schnitzelparadies eine Wahrheit der unverdaulichen Art."

13. März 2007 | SCHNITZELPARADIES • Kritik • film-dienst 06/2007

Die Komödie mit Multi-Kulti-Touch besticht vor allem durch ihr Arsenal an skurrilen Figuren, meint Reinhard Lüke. "Wie Regie und Montage hier in teils irrwitzigem Tempo die Aktionen der liebenswerten Chaos-Truppe virtuos choreografiert haben, ist über weite Strecken überaus vergnüglicher Slapstick. Zudem sorgen witzig pointierte Dialoge und ein mit ansteckender Spielfreude agierendes Ensemble dafür, dass der Film mit seiner Aufforderung zu mehr Toleranz im Miteinander der Kulturen nie zu einem Thesenpapier mit erhobenem Zeigefinger verkommt."

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