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HERR DER DIEBE

HERR DER DIEBE

Regie Richard Claus
Kinostart 05.01.2006

Kritiken • HERR DER DIEBE

06. Januar 2006 | HERR DER DIEBE • Kritik • Der Tagesspiegel

Christina Tilmann mag den Film. Er ist "an schönsten Originalschauplätzen gedreht, ist ein wunderbarer Kinderfilm, der seinen jungen Hauptdarstellern, allen voran dem blondlockigen Jasper Harris als Bo, viel verdankt. Ein bisschen Oliver Twist, viel Harry Potter, eine gute Dosis Märchenfilm und Abenteuer, Spannung und Herzschmerz und - mit der Figur des trotteligen Detektivs (Jim Carter) - viel Humor. Selbst Vanessa Redgrave hat einen Gastauftritt als Nonne."

05. Januar 2006 | HERR DER DIEBE • Kritik • Berliner Zeitung

Enttäuschend brav findet Daniela Pogade die Verfilmung des Bestsellers. "Die artige und sehr pflichtschuldige Verfilmung des Kinderbuch-Erfolgs von Cornelia Funke wird jedenfalls kaum bleibenden Eindruck hinterlassen, und das nicht nur aus Gründen des beschränkteren Budgets. ... Der Film leistet nun nicht viel mehr als eine treuliche Bebilderung der Erzählung. Wenn auch die Kinderdarsteller nach der bewährten Typenlehre besetzt wurden (einer süß, einer frech, einer schlau, eine weiblich), bleibt ihr Auftreten recht blass und verhalten. Die Stadt Venedig, deren Magie dieser Film nicht zuletzt zu feiern beabsichtigt, ist die meiste Zeit merkwürdig menschenleer. Große Teile dieses Abenteuers mussten natürlich im Studio gedreht werden. Ein paar ungelenke Morphing-Effekte, bei denen die Statuen auf dem Markusplatz zum Leben erwachen und das zuletzt zauberisch rotierende Karussell sind halbherzige Versuche, mit Technik zu überwältigen."

04. Januar 2006 | HERR DER DIEBE • Kritik • fluter.de

Als fesselnd bezeichnet Michael Brake HERR DER DIEBE. "Neben vielen spannungs- und actionreichen Szenen werden, ohne dass es aufdringlich pädagogisch wird, auch ernstere Fragen des Heranwachsendenalltags verhandelt: Es geht um Freundschaft und Verantwortung, um die Freiheiten des Kindseins und die Behauptung in einer Welt, in der die Erwachsenen die Regeln aufstellen. Und mit dem Fund eines geheimnisvollen Beutestücks kommen gegen Filmende sogar noch ein Schuss Fantasy und ganz große philosophische Fragen ins Spiel."

04. Januar 2006 | HERR DER DIEBE • Kritik • br-online.de

Überaus gelungen ist die Verfilmung für Heidi Reutter. "Die Lagunenmetropole Venedig erweist sich als überaus magischer Ort, an dem Figuren aus Stein plötzlich zum Leben erweckt werden - solange man nur ein bisschen Fantasie zwischen den Ohren hat. Liebevoll erzählt, mit talentierten Jungdarstellern realisiert, ist HERR DER DIEBE ein durchweg gelungener Film geworden und auch für Erwachsene geeignet. In Funkes Büchern könnten selbst Erwachsene ihre Fantasie wieder entdecken, hat das Time-Magazin geschrieben. Das geht jetzt auch im Kino."

02. Januar 2006 | HERR DER DIEBE • Kritik • film-dienst 01/2006

Für Horst Peter Koll bebildert der Regisseur die Geschichte, "ohne die Fabel je zu filmischem Eigenleben verdichten zu können. Fast hat man den Eindruck, dass hier nach einer massenkompatiblen, international vermarktbaren Trademark für den Namen Cornelia Funke gesucht wurde, während die Inszenierung selbst lieblos auf dem Niveau einer italienischen Fernseh-Soap für Jugendliche verharrt, die sich vertrauter Chiffren bedient und diese mechanisch abruft, dabei aber um das eigentliche 'Geheimnis' der Geschichte, die Tragödie einer vergeudeten Kinder- und Jugendzeit, einen Bogen macht."

Januar 2006 | HERR DER DIEBE • Kritik • filmz.de

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