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DAS BADEHAUS - SHOWER

DAS BADEHAUS - SHOWER

Regie Zhang Yang
Kinostart 05.01.2006

Kritiken • DAS BADEHAUS - SHOWER

05. Januar 2006 | DAS BADEHAUS - SHOWER • Kritik • Berliner Zeitung

Poetisch, skurril und weise ist diese Tragikomödie für Anke Westphal. Die Filmwelt des Regisseurs "grenzt ganz nah an die wirkliche: Auch in ihr werden alte Wohnviertel abgerissen und durch die Hochhaussiedlungen der Standardinternationale ersetzt. Der Regisseur macht sich nicht allzu viel darüber vor, was vom Alten zu bewahren möglich ist in einer so rasant sich verändernden Welt. Aber er zeigt, dass manches Alte einen unbezahlbaren symbolischen Wert hat, vor allem für diejenigen, denen die schöne neue Welt keine Heimstatt werden kann."

05. Januar 2006 | DAS BADEHAUS - SHOWER • Kritik • Die Tageszeitung

Laut Susanne Messmer stellt der Film herzerweichend Alltag dar. "Wunderbar, wie der Alltag im Badehaus inszeniert ist, wie mit langen Totalen, einer ruhigen und zurückhaltenden Kamera immer wieder dieselben Rituale und Tagesabläufe ins Bild schwingen. Man lässt sich davon einlullen ... Mag sein, dass bis hierher noch immer einigen Zuschauern die Geschichte zu absehbar ist oder die Filmmusik zu kitschig - ganz egal, dass Regisseur Zhang Yang auch deshalb für seine Kompromisse geliebt wird, weil er diese seltenen unabhängigen Filme macht, die nicht nur erfolgreich auf internationalen Festivals laufen, sondern auch in chinesischen Kinos. Doch auch diese letzten Hartnäckigen werden geschliffen werden."

04. Januar 2006 | DAS BADEHAUS - SHOWER • Kritik • fluter.de

Mit viel Gespür für Ungesagtes und schlecht verheilte Verletzungen lässt Regisseur Zhang Yang Da Ming durch diese überschaubare Szenerie einer vergangenen Zeit wandeln, schreibt Cristina Moles Kaupp. "Seine Sympathie für die kleinen Leute hat Zhang Yang subtil zu Gesellschaftskritik verwoben. Was wird, wenn das Viertel nicht mehr steht? Die Leute ziehen weg, Freundschaften zerbrechen, Institutionen wie das Badehaus verschwinden. Beeindruckend, wie DAS BADEHAUS den gesellschaftlichen Veränderungen im Gefüge der kleinen Familie nachspürt. Ein herzzerreißender, wunderschön fotografierter Film ist daraus geworden."

02. Januar 2006 | DAS BADEHAUS - SHOWER • Kritik • film-dienst 01/2006

Hans Jörg Marsilius glaubte, ein gediegenes Alterswerk eines abgeklärten Regieveteranen gesehen zu haben, aber der Regisseur ist erst 36 Jahre alt. Gefällig ist der Film für den Kritiker. "Die Wandlung des 'verlorenen Sohns' wird genauso wenig mit Leben und Konflikten gefüllt, wie auch seine Motive für die einstige Abkehr von dieser Welt nie hinterfragt und mit der neuen Situation kontrastiert werden. Oder spukte in den Köpfen der Macher doch schon die Angst herum, die Kritik am Wirtschaftsboom und seinen Folgen nicht zu weit zu treiben? So bleibt die Frage offen, was dieser Film, abgesehen von seinen skurrilen, humorvollen Randepisoden, tatsächlich erzählen will und wie ernst er es damit meint."

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