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DER LETZTE TRAPPER

DER LETZTE TRAPPER

Regie Nicolas Vanier
Kinostart 05.01.2006

Kritiken • DER LETZTE TRAPPER

05. Januar 2006 | DER LETZTE TRAPPER • Kritik • Frankfurter Rundschau

Der semidokumentarischer ist für Lasse Ole Hempel ein Überraschungserfolg. "Die Begegnung mit Winther ähnelt der mit dem "edlen Wilden", den sich der Philosoph Jean-Jacques Rousseau einst ersann. In Monologen beschreibt Winther sein Leben und seine Einstellung zu Natur und Zivilisation und beklagt die allgemeine Entfremdung. Davon nimmt sich der Film leider selbst nicht aus: Winthers Romantik beißt sich mit Vaniers technischem Perfektionismus. Wozu nur, fragt man sich, sind Helikopteraufnahmen und der Einsatz von Unterwasserkameras nötig, wenn uns eigentlich erzählt wird, dass wir wieder zum einfachen Leben zurückkehren sollen?"

04. Januar 2006 | DER LETZTE TRAPPER • Kritik • fluter.de

David Siems hat gesehen, wie sich Trapper Norman Winther manchmal ein wenig schämt, für manche Szenen zu posieren und einen so intimen Einblick in seine Lebenswelt zu dulden. "DER LETZTE TRAPPER lebt von seiner Authentizität, den atemberaubenden Landschaften und dem charismatischen Norman Winther, der die meisten Szenen aus dem Off kommentiert und allerhand Wissenswertes preisgibt. ... Doch der Film möchte weismachen, dass Trapper Teil des Ökosystems sind, weil sie "lediglich nehmen, aber nicht ausrotten". Dieser Grundsatz zieht sich wie ein roter Faden durch den Film, der aufgrund des anhaltenden Erfolgs von Naturdokumentationen wie DIE REISE DER PINGUINE (2005), DEEP BLUE (2003) oder NOMADEN DER LÜFTE garantiert sein Publikum finden wird."

02. Januar 2006 | DER LETZTE TRAPPER • Kritik • film-dienst 01/2006

Einmal mehr kommt laut Jörg Gerle ein bildgewaltiger Dokumentarfilm aus Frankreich ins deutsche Kino. "Ein solches Leben zwischen Sommerhitze und ewigem Eis ist unendlich hart, aber langweilig ist es nie - zumindest suggeriert dies das Drehbuch des Regisseurs Nicolas Vanier, das wie viele Abenteuerbücher daherkommt, die den Trappermythos ausgemalt haben. Mit viel Geschick für kinowirksame Panoramen und dramaturgische Zuspitzungen rückt Vanier seinen Protagonisten immer ins rechte Licht und motiviert seinen Kameramann Thierry Machado sogar zu Aufnahmen unterhalb der eisigen Wasseroberfläche, damit deutlich wird, wie ernst der alltägliche Überlebenskampf des Trappers ist. Neben den schönen Bildern gibt es auch tiefe Einsichten ins Gemüt des Einsiedlers."

Januar 2006 | DER LETZTE TRAPPER • Kritik • filmz.de

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