Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

WO DIE LIEBE HINFÄLLT

WO DIE LIEBE HINFÄLLT

Regie Rob Reiner
Kinostart 22.12.2005

Kritiken • WO DIE LIEBE HINFÄLLT

22. Dezember 2005 | WO DIE LIEBE HINFÄLLT • Kritik • Berliner Zeitung

Carmen Böker glaubt, daß die Arbeit an der Komödie nicht allzu leicht von der Hand gegangen ist. "Außer der nach allen Regeln der Kunst getrimmten, gebräunten, gestylten und gefönten Jennifer Aniston (doch, sie sieht super aus, Brad!) sowie der unübertrefflich raunzigen Shirley MacLaine hat WO DIE LIEBE HINFÄLLT keine besonders überwältigenden komödiantischen Talente aufzubieten. Zumindest MacLaine wurden einige herrliche Zeilen gegönnt, so beispielsweise "Go shit in your hat" oder "Na, dann setz ich mal 'ne Kanne Bourbon auf."

22. Dezember 2005 | WO DIE LIEBE HINFÄLLT • Kritik • Der Tagesspiegel

Zahm sind die Leute von heute, meint Martin Schwickert. "Rob Reiners WO DIE LIEBE HINFÄLLT ist eine ordentliche romantische Komödie, der man noch mehr Mut zur Hysterie wünschen würde. Zu sehr klebt der Film an Jennifer Aniston, die dauernd ihr Grübchenlächeln lächeln, die Stirn verzweifelt runzeln und den Mund beleidigt schmollen lassen darf. Costner hingegen entwickelt eine unaufdringliche Süffisanz, mit der er sein Image als Womanizer ironisiert. Alles in den Schatten stellt die wunderbare Shirley MacLaine. Ihre prägnanten Auftritte zeigen, woran es den Nachahmungsversuchen der guten, alten Screwball-Comedy fehlt: an handwerklicher Präzision, sicherem Timing und an Schauspielerpersönlichkeiten, die nicht nur nach konsensfähigen Schönheitsidealen ausgesucht werden."

21. Dezember 2005 | WO DIE LIEBE HINFÄLLT • Kritik • fluter.de

Mutig findet Jenni Zylka den Regisseur, der sich einem Filmklassiker stellt. Er "spinnt Handlungsstränge und Was-wäre-wenn-Ideen lustig weiter, bis er am Ende doch leider wieder in eine weichgespülte hollywoodtypische Familiensaga rasselt. Wie groß dabei die schauspielerischen Generationenunterschiede sind, merkt man vor allem bei der bis auf wenige Ausnahmen auf den Punkt und prima kaltschnäuzig chargierenden Super-Oma Shirley MacLaine (als Vorlage zu Mrs. Robinson) und dagegen die furchtbar übertreibende Jennifer Aniston, deren Komödienverständnis nicht über das gequälte Flunschziehen hinauszugehen scheint. Schade, dass den Regisseur der Mut verlassen hat."

21. Dezember 2005 | WO DIE LIEBE HINFÄLLT • Kritik • br-online.de

Eigentlich ist dies eine krude Idee, meint Margret Köhler. "Zumal diese leichtgewichtige Komödie weit von der subtilen Qualität des gesellschaftssatirischen Originals entfernt ist. Aber der Verlauf der Angelegenheit macht Spaß, wenn sich die Kombi Jennifer Aniston spröde und Kevin Costner souverän gibt. Nicht zu toppen ist Shirley MacLaine als knurriger Knochen, bei der sich Zärtlichkeit und Zynismus die Waage halten. Einfach zum Kugeln, wie diese Mrs. Robinson den Ex-Lover in die Schranken weist und bissige Lebensweisheiten von sich gibt. Situationskomik und witzige Dialoge helfen darüber hinweg, dass es an Logik hapert, der Plot über Strecken nicht funktioniert."

20. Dezember 2005 | WO DIE LIEBE HINFÄLLT • Kritik • film-dienst 26/2005

Wunderbar selbstironisch ist die Verfilmung für Alexandra Wach. "Der außerordentliche Reiz von WO DIE LIEBE HINFÄLLT verdankt sich neben den malerisch ins Bild gesetzten Landschaften aus dem Wine Country immer wieder den Schachzügen des turbulenten Plots und den Eigenheiten der durchweg charmanten Charaktere, die bei aller Individualisierung doch so weit überzeichnet sind, um für pikante Situationskomik zu sorgen. Regisseur Rob Reiner genießt es, das langsame Entgleisen einer trügerischen Ordnung, die drei Generationen umfasst, einzufangen. ... Der souveräne Eindruck verdankt sich vor allem Shirley MacLaine, die den Ton angibt und vor keiner noch so rücksichtlosen Pointe zurückschreckt."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,35426