Inhalt • CANDY
Candy ist eine begabte junge Malerin, Dan ein vielversprechender Gelegenheitsdichter - und beide sind drogensüchtig. Als sie sich kennen lernen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch dann haben sie nicht einmal mehr etwas, das sie noch versetzen könnten. Candy prostituiert sich. Dan lässt es zu. Unmerklich haben sie eine Grenze überschritten. Die Sucht wird zum ständigen Begleiter für das junge Paar. Doch dann geht Candy in eine Klinik, sie will den Entzug. Ihr Entschluss bedeutet auch für Dan eine große Ernüchterung...
Kritik • CANDY • 21. September 2006 • Der Tagesspiegel
Jens Mühling hat es entdeckt: Der Film bedient sich aus der danteschen Motivkiste. "Unklar bleibt, warum Armfield seinem durchaus bemerkenswerten Film, der im Frühjahr schon auf der Berlinale zu sehen war, einen derart gewaltigen Überbau aufnötigt – denn natürlich verfehlt seine Metaphorik den Anschluss an das literarische Vorbild um mehr als eine Nadelbreite. Ein Höllentrip macht noch keine Jenseitsfahrt – und wäre nicht auch diesseits des Styx aus der Geschichte von Dan und Candy ein anrührendes Liebesdrama geworden?"