Inhalt • THE NEW WORLD
Im frühen 17. Jahrhundert machen sich britische Entdecker auf die Reise nach Nordamerika. In der Kolonie Virginia kommt es zum ersten Zusammentreffen der europäischen und amerikanisch-indianischen Kultur.
Captain John Smith und Pocahontas, eine Prinzessin der Powhatan-Indianer, verlieben sich ineinander. Doch der anfänglichen Harmonie stehen die gegensätzlichen Traditionen beider Kulturen gegenüber - unaufhaltsame Kräfte auf beiden Seiten sorgen dafür, dass nicht nur die Liebe der beiden zum Scheitern verurteilt ist...
Kritik • THE NEW WORLD • 13. Februar 2006 • Berliner Zeitung
Die ist der erste pantheistische Katastrophenfilm in der Geschichte Hollywoods, meint Bert Rebhandl. Der Regisseur "sammelt Eindrücke, streift herum, studiert das Licht und das Wetter, blickt den Algonquin in die geschminkten Gesichter, und hört in die Herzen seiner Figuren. Dazu hat James Horner einen Soundtrack geschrieben, in dem Richard Wagners "Rheingold" eine zentrale Rolle spielt - auch THE NEW WORLD entsteht aus dem Wasser, die Schätze liegen offen zu Tage und lösen dann doch eine fatale Konkurrenz aus. ... THE NEW WORLD ist keineswegs so eindimensional, wie es aufgebrachten Kritikern erscheinen mag, sondern trägt die Struktur der Säkularisierung in sich selbst: Das ursprüngliche Amerika ist bei Malick ein Mythos, dessen Entstehung und Zerfall er noch einmal nachvollzieht."