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WU JI

WU JI

Regie Chen Kaige
Kinostart 27.04.2006

Kritiken • WU JI

27. April 2006 | WU JI • Kritik • Berliner Zeitung

Gerhard Midding spricht mit Regisseur Chen Kaige über seinen neuen Film.

27. April 2006 | WU JI • Kritik • Die Tageszeitung

Schrill, quietschbunt, spektakulär, von tiefer gehenden Gedanken unbehelligt sieht der Film für Alexandra Seitz aus. "Auch die frohe Botschaft fällt der Materialschlacht zum Opfer. Angesichts der erdrückenden Übermacht der Schauwerte hat sie ebenso wenig Chancen darauf, Gehör zu finden, wie die Schauspieler Gelegenheit haben, ihre Figuren zu entwickeln. Letzteres schmerzt besonders, weil die Darsteller durchaus über das nötige Talent verfügen, das Herz von WU JI zum Schlagen zu bringen. Doch mehr als ein trauriges Kammerflimmern lässt die wie irr von Höhepunkt zu Höhepunkt hastende Dramaturgie nicht zu."

14. Februar 2006 | WU JI • Kritik • Die Tageszeitung

Susanne Messmer fühlte sich mitten im Donnergewitter, weil sie in der zweiten Reihe gesessen hat.

14. Februar 2006 | WU JI • Kritik • Neues Deutschland

Leichgewichtig ist das Drama für Marion Pietrzok nicht. "Dieses Fest der Farben und Ornamente trägt eine tiefernste, humanistische Botschaft – wie jedes Märchen. ... Bei Chen Kaige (Goldene Palme 1993 für LEBEWOHL, MEINE KONKUBINE) sind dürre moralische Lehrsätze, zum Teil expressis verbis vorgetragen, in eine fantasiereiche, spannende Geschichte (ohne auf Charakterzeichnung Wert zu legen) und in eine atemberaubende Bildästhetik gekleidet."

13. Februar 2006 | WU JI • Kritik • Der Tagesspiegel

Prachtvoll ist der Film für Silvia Hallensleben. "Mit historischer Wahrhaftigkeit muss sich dieses Fantasy-Märchen um eine in kriegerischen Zeiten schuldig gewordene und verzauberte Prinzessin nicht aufhalten. Mit Moral schon: Die kommt trotz der vielen Krieger sehr viel ziviler und unideologischer daher als etwa in den beiden letzten Filmen von Zhang Yimou. Auch sonst versprüht Kaiges Film eine angenehme Lässigkeit, die dem populären Genre mit der angestrengten Anpassung an westliche Kunstkino-Vorgaben abhanden gekommen schien. WU JI ist reinster Genre-Mainstream, allerdings für ein asiatisches Publikum."

13. Februar 2006 | WU JI • Kritik • Der Spiegel

Wenn schon Kriegsfolklore, dann bitte gleich ein richtiges Märchen, meint Daniel Haas. "Dass die Heldin, als Kind hungernd über Schlachtfelder streifend, ihr Liebesglück für ein Stück Kuchen an eine Fee verkauft, verschafft dieser Kino-Oper einen kritischen Nebenton. Die Logik von Unrecht und Gewalt lässt sich eben in allen Stillagen bebildern, man braucht dafür keine knallhart dokumentarische Attitüde."

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