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BREAKFAST ON PLUTO

BREAKFAST ON PLUTO

Regie Neil Jordan
Kinostart 25.05.2006

Kritiken • BREAKFAST ON PLUTO

27. Mai 2006 | BREAKFAST ON PLUTO • Kritik • Der Tagesspiegel

Martin Schwickert mag diesen kunterbunten Film. "Zwar rechnet Jordan diesmal leichtherziger mit der politischen Unkultur seines Landes ab, zugleich aber auch radikaler. Wie ein Engel stöckelt Cillian Murphy durch die ideologische Verkrampfung seiner Zeit. Der bonbonbunte, magische Realismus, mit dem Jordan die triste Wirklichkeit umzuformen sucht, wirkt dennoch etwas."

24. Mai 2006 | BREAKFAST ON PLUTO • Kritik • br-online.de

Brillant und in allen Facetten erzählt der Regisseur laut Margret Köhler die Geschichte. "Neben dem Porträt eines Außenseiters ist BREAKFAST ON PLUTO gleichzeitig auch eine Geschichte über die Freundschaft von vier Menschen, die sich nicht an Normen halten und wie Pech und Schwefel seit Kindesbeinen zusammenhalten. Der bunte Mix aus Popkultur, Politik und Provokation nimmt mit auf einen spannenden Trip durch Zeit- und Musikgeschichte, umwerfenden Soundtrack inklusive. Ein Wechselbad exzessiver Gefühle, mal harte Realität, mal subversives Märchen."

24. Mai 2006 | BREAKFAST ON PLUTO • Kritik • Berliner Zeitung

Einen unverschämt tollen Transen-Film sah Philipp Bühler. "BREAKFAST ON PLUTO, könnte man auch sagen, ist ein Märchen, getarnt als pikaresker Bildungsroman. In 36 videoclipartige Kapitel zerhackstückt, beschreibt dieses Märchen die Welt, wie Kitten sie sieht. Es ist eine bunte, schillernde Welt, in der er die wunderbarsten Menschen trifft, mit bärtigen Bikern, fahrenden Sängern und anderen Außenseitern zärtliche Bande knüpft. ... Der zeitliche Hintergrund erdet die zuckersüße Geschichte. Und Jordan kann neben Glamrock und Glitzerfummel all die irischen Themen unterbringen, mit denen er sich von THE CRYING GAME bis MICHAEL COLLINS einen Namen gemacht hat. Mit seinem neuen Film zeigt er sich endlich wieder in - zumindest komödiantischer - Bestform."

24. Mai 2006 | BREAKFAST ON PLUTO • Kritik • Frankfurter Rundschau

Neil Jordan versucht erst gar nicht, den mäandernden Fluss von Patrick McCabes Erzählung zu bändigen, sondern vertraut sich ihm vielmehr einfach an, entdeckt Sascha Westphal. "In kleinen Kapiteln und filmischen Vignetten entsteht ein Gegenbild vom Leben im Irland und England der späten sechziger und frühen siebziger Jahre. Es ist eine Ära der politischen und gesellschaftlichen Spannungen, die mit dem Glam-Rock eines David Bowie und eines Bryan Ferry eine der faszinierendsten Fluchtbewegungen der Popkultur hervorgebracht hat."

23. Mai 2006 | BREAKFAST ON PLUTO • Kritik • fluter.de

Der Film entfaltet sich wie ein versponnenes Popmärchen vor den Augen und Ohren von Andreas Busche. Regisseur Neil "Jordan hält den Ton seines Films bewusst offen, verspinnt das Hochdramatische mit dem Surrealen und betont damit den märchenhaften Charakter von Kittens abenteuerlicher Odyssee, die von einem nicht immer geschmackssicheren, gnadenlos kitschigen Siebziger-Jahre-Pop-Soundtrack (unter anderem die Rubettes und Harry Nilsson) zusammengehalten wird. Musik ist neben dem wirklich hinreißenden Murphy das Herzstück von BREAKFAST ON PLUTO."

23. Mai 2006 | BREAKFAST ON PLUTO • Kritik • film-dienst 11/2006

Beschwingt nennt Michael Kohler den Film. "Mit leichter Hand, der gebotenen Dramatik und unter Aufbietung einer großartigen Besetzung (hervorzuheben sind neben dem Hauptdarsteller Cillian Murphy vor allem Liam Neeson und Stephen Rea in Nebenrollen) verschränkt Jordan die Irrfahrt seines Helden mit der jüngeren britischen Geschichte und bringt zwischenzeitlich auch noch die schönste Familienzusammenführung in einer Peep-Show seit PARIS, TEXAS unter. An seine großen Hollywoodtriumphe INTERVIEW MIT EINEM VAMPIR und der grandiosen Graham Greene-Verfilmung DAS ENDE EINER AFFÄRE reicht Neil Jordan neuester Film zwar nicht heran. Aber immerhin ist seine Einladung zum Frühstück verlockend genug, dass man sie schwerlich ausschlagen kann."

17. März 2006 | BREAKFAST ON PLUTO • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Märchenhaft nennt Jürg Zbinden die Verfilmung. "Es mag sich der Erzählton des flamboyanten Hippie-Märchens nicht so ganz vertragen mit der schrecklichen Realität des Nordirlandkonflikts. Neil Jordan hat indes betont, dass BREAKFAST ON PLUTO mehr von einer wunderschönen Seele als von Politik und Gewalt erzähle. Noch poetischer kommt dies in einer Compilation zum Film mit Songs der Sixties und Seventies zum Ausdruck: Im schönsten Titel überlässt die einmalige Dusty Springfield die Deutung den 'Windmills of Your Mind'."

18. Februar 2006 | BREAKFAST ON PLUTO • Kritik • Berliner Zeitung

Ein knalliges Popmärchen sah Philipp Bühler, "angereichert mit einem wuchtigen Soundtrack voller Perlen der Dekade. Die Vorlage lieferte ein Buch von Patrick McCabe, dessen BUTCHER BOY wir einen der besseren Jordan-Filme verdanken. Auch Jordans Faktotum Stephen Rea ist wieder mit dabei, und spielt nicht ganz zufällig einen Zauberer. Der Mann, der Rosen aus Teetassen wachsen lässt, wird sich in Kitten verlieben. Wie sicher auch große Teile des Publikums. Anderen könnte Cillian Murphys Ein-Mann-Show auf die Nerven gehen. Jederzeit steht er auf der Kippe zur Lächerlichkeit, mit seinem scheu dahingewisperten Falsett und der totalen Weigerung, die ernsthafte Welt zur Kenntnis zu nehmen."

16. Februar 2006 | BREAKFAST ON PLUTO • Kritik • Frankfurter Rundschau

Michael Kohler lobt den Film: "Mit leichter Hand, der gebotenen Dramatik und unter Aufbietung einer großartigen Besetzung verschränkt Jordan den Weg seines Helden mit der britischen Geschichte, bis es zur schönsten Familienzusammenführung in einer Peep-Show seit PARIS, TEXAS kommt."

11. Februar 2006 | BREAKFAST ON PLUTO • Kritik • Der Tagesspiegel

Kerstin Decker sind "die Tunten immer zu tuntig. Sympathisch, meist, aber weibischer als jedes Weib. Eine Karrikatur. Jetzt, nach Neil Jordans wunderbarem Film, ist das anders. Und dabei ist dieser Patrick "Kitten" Braden eine Tunte von Kopf bis Fuß. Keine Spur dezent, eine einzige Übertreibung. Schade, dass ein Panorama-Film nicht den Darstellerpreis bekommen kann. Cillian Murphy hätte ihn verdient. Oder den Darstellerinnenpreis?"

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