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MONDSCHEINKINDER

MONDSCHEINKINDER

Regie Manuela Stacke
Kinostart 14.12.2006

Kritiken • MONDSCHEINKINDER

14. Dezember 2006 | MONDSCHEINKINDER • Kritik • Berliner Zeitung

Rührend und heiter nennt Katja Lüthge den Film. "MONDSCHEINKINDER ist ein wundervoller und anrührender Film, der allerdings die Tränen des Zuschauers erbarmungslos erzwingt. Dass er trotz aller Niedlichkeit und der bisweilen bombastischen Musikkulisse nie kitschig-zuckrig oder unglaubwürdig wirkt, ist bemerkenswert. ... Dass MONDSCHEINKINDER aber durchaus ein heiterer, positiver Film ist, verdankt er der Vitalität und Spielfreude seiner tollen jungen Darsteller. Und natürlich der Macht der Animation. Wenigstens in der vom Zeichner Reinhard Kleist realisierten Welt darf Paul, der mutige Astronaut, weiterleben."

14. Dezember 2006 | MONDSCHEINKINDER • Kritik • Der Tagesspiegel

Einen fulminanten Erstling sah Kerstin Decker. "Dieser Film ist ein Geiselnehmer. Er wirft uns mit der Gewalt eines Raketenstarts in den Kinosessel zurück und raubt für 90 Minuten jedes Recht auf emotionale und sonstige Selbstbestimmung. Und wie unverfroren MONDSCHEINKINDER Tabus bricht, dicke Flokati-Klangteppiche unterlegt. Natürlich ist der Film doch melodramatischer als jedes Hollywood-Melodram, er macht nicht einmal vor der Einstellung 'Liebespaar mit fallenden Sternschnuppen' halt – und doch fängt Manuela Stacke jede Szene so ab, dass man ihr doppelt ausgeliefert ist. Das ist grandios."

10. Dezember 2006 | MONDSCHEINKINDER • Kritik • br-online.de

Für Margret Köhler ist der Film voller emotionaler Sprengkraft und anrührender Zärtlichkeit. "Mit ihrem Debütfilm gelingt Manuela Stacke ein kleines Wunder. Schwierige Themen wie Krankeit, Tod und Trauer bringt sie auf phantasievolle Weise auch Kindern nahe und nimmt ihnen somit die Angst vor dem Sensemann. ... Die HFF-Absolventin zeigt in dieser feinfühligen Betrachtung von Geschwisterliebe mutig den von Anfang an verlorenen Kampf ums Überleben."

07. Dezember 2006 | MONDSCHEINKINDER • Kritik • film-dienst 25/2006

Nie kitschig oder peinlich, sondern stets poetisch findet Andrea Dittgen den Film. "Trotz der ernsten Themen ist der Film erfrischend und untypisch deutsch, weil die Art der Bilder und der Sprache gar nichts von der Atmosphäre hat, an denen man hiesigen Filmen schon von den ersten Sekunden an ihre Herkunft anmerkt. Die eingestreuten Animationen sind kindgerecht, passen zur Geschichte und sind in dieser Häufung auch ungewöhnlich. Vor allem aber agieren Leonie Krahl als Lisa und Lucas Calmus als der unternehmungslustige Bruder so natürlich, dass sie mühelos den Film tragen und alle anderen an die Wand spielen: ein Glücksfall von einem Kinderfilm."

30. Januar 2006 | MONDSCHEINKINDER • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Kerstin Decker hat die Regisseur ein Anfänger-Wunderwerk von einem Film gemacht. "Dieser Film ist ein Geiselnehmer. Er wirft uns mit der Gewalt eines Raketenstarts in den Kinosessel zurück und raubt für 90 Minuten jedes Recht auf emotionale und sonstige Selbstbestimmung. Und wie unverfroren MONDSCHEINKINDER alle geltenden Tabus bricht, dicke Flokati-Klangteppiche unterlegt, wo doch jeder weiß, dass Klangteppiche das Allerletzte sind! Und ist er nicht melodramatischer als jedes Hollywood-Melodram? Ja, man möchte sich wehren, aber – alles stimmt. Nicht zuletzt dank Lucas Hardt als Paul und Leonie Krahl als Pauls Schwester, die ihrem Bruder das nachtblaue Raumfahrer-All erfindet."

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