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MANANA AL MAR

MANANA AL MAR

Regie Ines Thomsen
Kinostart 28.09.2006

Kritiken • MANANA AL MAR

13. Oktober 2006 | MANANA AL MAR • Kritik • critic.de

Ein Stimmungsbild des Alterns und der Lebensfreude am Meer sah Sonja M. Schultz. "Der angenehm stimmige Schnittrhythmus und der Kamerablick, der sich viel für Details interessiert, geben dem Kinobesuch die Atmosphäre eines Tags am Meer – mit geöffneten Sinnen und ohne große Dramaturgie. ... In einer weiteren dieser wie nebenbei gedrehten Szenen suchen die Strandgäste bei aufgewühlter Brandung den Sand nach kleinen angespülten Schätzen ab. Ihre Funde tragen sie an den Fingern wie Eheringe. Nach MANANA AL MAR bleibt die Überzeugung, dass die Vermählung mit dem Meer eine der schönsten Beziehungen ist – und auch die dauerhafteste, bis dass der Tod sie scheidet."

12. Oktober 2006 | MANANA AL MAR • Kritik • Die Tageszeitung

Zwischen Lebenslust und Vergänglichkeit siedelt Ariane von Graffenried den Film an. "Die Kamera bleibt immer am Strand, der als natürlicher Lebensraum seiner Bewohner erscheint. Irgendwann später fällt Schnee. Die Alten und die Krebse verziehen sich. Ines Thomsen ist ein ruhiger, schöner Dokumentarfilm gelungen. Zuweilen verlangt er etwas Geduld - die Tage am Strand scheinen endlos, sie erinnern daran, wie man als Kind stundenlang Sandburgen baute. ... Thomsens unaufgeregter, humorvoller Blick schafft die feine Balance zwischen Lustigkeit und Traurigkeit, zwischen Lebenslust und Vergänglichkeit. Wenn Paulina sich schwerfällig und lachend aus den Wellen hebt, hinkend an den Strand zurückkehrt, um sich hinterher am Strand stolz den Lidstrich zu ziehen, wird eine Venus geboren."

12. Oktober 2006 | MANANA AL MAR • Kritik • Der Tagesspiegel

David Gels empfiehlt, sich auf den Film einzulassen. "Ines Thomsens Film ist nicht zuletzt eine Liebesgeschichte. Alle, die hier tagtäglich aus dem Bus steigen, sind verliebt ins Meer. Die Regisseurin spürt einer ganz eigenen Tiefenströmung nach. Behutsam, voller Sympathie nähert sie sich ihren Protagonisten. "Ich liebe das Wasser", sagt Paulina. Eines Tages einfach darin bleiben, das würde ihr gefallen. Und dann noch ein Bolero: "Der Gesang erhellt den Himmel und die Herzen." Ines Thomsen ist ein leichter, sehr heller Film gelungen."

29. Januar 2006 | MANANA AL MAR • Kritik • Begründung der Jury des Max Ophüls Preises

Die Strandpromenade von Barcelona, die Wellen kommen und gehen. Ein fast Neunzigjähriger joggt durch den Sand, eine gehbehinderte alte Dame singt beim Bad im eisigen Meer. Über einen langen Zeitraum beobachten wir mit der Regisseurin diese liebenswerten, überaus lebendigen Individualisten, die hier Wind und Wetter trotzen. Mit schöner Konsequenz verbleibt sie mit der Kamera immer am Strand, der als natürlicher Lebensraum dieser Menschen erscheint, als Schauplatz einer fast rituellen Begegnung mit dem Meer, dessen Rhythmus den Film bestimmt. Wir haben uns durch dieses witzige, unterhaltsame und geduldige Werk in die wundervollen Strandphilosophen verliebt und hoffen sehr, dass ihre Geschichten den Weg ins Kino finden werden.

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