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12 TANGOS - ADIOS BUENOS AIRES

12 TANGOS - ADIOS BUENOS AIRES

Regie Arne Birkenstock
Kinostart 08.12.2005

Kritiken • 12 TANGOS - ADIOS BUENOS AIRES

09. Dezember 2005 | 12 TANGOS - ADIOS BUENOS AIRES • Kritik • Die Tageszeitung

Dietrich Kuhlbrodt dankt dem Regisseur, daß er sich mit Kommentaren zurückhält. "Was wir sehen, drängt sich nicht vor. Die Bilder sind anständig. Und was den Tango betrifft, setzt der Film nicht eins drauf. Das wollen wir festhalten. Denn wenn der Tango die letzte Ecke sein soll, in der anständiges Leben noch möglich ist, liegt Filmpathos nah. Aber: nix davon. Und dann passiert es: Freiheit für den Tango. Für zwölf Tangos in 85 Minuten. Danke, Arne Birkenstock, danke. Denn wir kennen doch alle diese grauenhaften Musikdokumentationen, in denen Songs nur kurz angespielt und dann mit Statement-Fragmenten verhackstückt werden."

08. Dezember 2005 | 12 TANGOS - ADIOS BUENOS AIRES • Kritik • Der Tagesspiegel

Schön ausgetanzt findet Dagny Lüdemann den Film. "Bedrückung, Hoffnungslosigkeit, Abschiedsstimmung - diese Gefühle fängt der Film in zwölf berühmten Tangos ein, die in 'La Catedral', einem alten Kornspeicher getanzt werden."

08. Dezember 2005 | 12 TANGOS - ADIOS BUENOS AIRES • Kritik • Neues Deutschland

Nett anzusehen und phasenweise wirklich berührend, verfehlt der Film laut Martin Hatzius doch sein Ziel. "Regisseur Arne Birkenstock, der zeitweilig in Argentinien gelebt hat und sich mit seinem Bestseller "Tango - Geschichte und Geschichten" als Kenner dieser Musik ausweist, hat versucht, das Wesen des Tangos in Geschichten aus der Gegenwart zu übersetzen. Gelungen ist ihm die Gratwanderung zwischen Musikfilm und Sozialreportage aber nur zum Teil. So detailverliebt und voller Gefühl für die Musik die Kamera die Körper der Tänzer auf dem abgetretenen Parkett der 'Catedral' verfolgt, so wenig dringt der Film wirklich auf den Grund der Ängste und Sorgen seiner Protagonisten."

07. Dezember 2005 | 12 TANGOS - ADIOS BUENOS AIRES • Kritik • fluter.de

Geglückt ist dem Dokumentarfilm laut Thomas Winkler die Abbildung des Privaten mit gesellschaftlicher Relevanz, das Zeigen von Zeitgeschichte mit dem kleinen Leben. "Die Kamera fährt über das Parkett, folgt den Füßen der Tänzer und Tänzerinnen, klebt förmlich an ihren Waden. Wie selbstverständlich wird die Faszination für diesen Tanz fassbar und welch tiefe Trauer zugleich in ihm liegt. In diesen Momenten, wenn die Tänzer übers Parkett fegen, scheint die Welt da draußen nicht wichtig, dabei ist es doch die weltwirtschaftliche Lage, die das Leben der Menschen dominiert, sie von ihren Lieben trennt und sie verzweifeln lässt. Davon berichten Roberto, Marcela und Yolanda, von ihrer Verzweiflung, von Zukunftsängsten und Ungerechtigkeiten, und von der Vergangenheit."

06. Dezember 2005 | 12 TANGOS - ADIOS BUENOS AIRES • Kritik • film-dienst 25/2005

Die Sorgen und Ängste vieler Argentinier werden hier laut Felicitas Kleiner festgehalten. "Die Geschichten dieser Leute und die Art und Weise, wie sie sich der Kamera öffnen und von ihrem Leben und ihren Problemen erzählen, sind die Stärke dieser Dokumentation, ebenso wie der Reiz der Musik und der Tanzszenen, die die Vielfalt und Wandlungsfähigkeit des Tangos dokumentieren und immer wieder Akzente setzen, ohne nur als bunte Folklore eine schöne Oberfläche abzugeben. Etwas schwächer ist allerdings die Gliederung des Films, die ohne erkennbares Prinzip von Protagonist zu Protagonist wechselt; die Zeit, die einzelnen Figuren gewidmet wird, fällt dabei recht unterschiedlich aus."

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