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ALS DAS MEER VERSCHWAND

ALS DAS MEER VERSCHWAND

Regie Brad McGann
Kinostart 30.11.2006

Kritiken • ALS DAS MEER VERSCHWAND

02. Dezember 2006 | ALS DAS MEER VERSCHWAND • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Christina Tilmann hätte der Film gut werden können... "hätte Regisseur Brad McGann sich bei seinem Debüt entschließen können, die Dinge etwas mehr in der Schwebe zu lassen. Doch so steuert der Film, durch manche Rück- und Vorblenden verkompliziert, immer penetranter auf die Auflösung zu, die man ohnehin längst vermutet."

01. Dezember 2006 | ALS DAS MEER VERSCHWAND • Kritik • Berliner Zeitung

Sublim schweigende Schwermut bescheinigt Philipp Bühler dem Film. Der Film "erzeugt seinen beklemmenden Sog aus dem meisterhaften Spiel mit Vorahnungen, Assoziationen und Rückblenden. Der gesamte Schnitt erarbeitet fortwährend den schleichenden Wandel vom Déjà-vu zur bösen Vision. ... Es ist ein ungehemmter Romantizismus, den McGann hier auf uns loslässt, in Form einer bittersüßen Melancholie mit kämpferischem Mut zum Kitsch. So etwas ist selten geworden auf den Leinwänden."

01. Dezember 2006 | ALS DAS MEER VERSCHWAND • Kritik • Die Tageszeitung

Laut Andreas Resch entwickelt sich der Film von der Familiengeschichte zum Thriller. "Beeindruckend ist die Präzision, mit der Regisseur und Drehbuchautor Brad McGann in seinem Spielfilmdebüt diese komplizierte Story visuell umgesetzt hat. Immer wieder reflektieren sich die Figuren in Spiegeln und Fensterscheiben, immer wieder werden die verschiedenen Zeitebenen in Parallelmontagen miteinander verknüpft. Trotz der komplexen Struktur wirkt der Film niemals konstruiert. Denn die Verdoppelungen und Verfremdungen sind nie ästhetischer Selbstzweck, sondern folgen - ganz im Hitchcock'schen Sinne - stets narrativen Notwendigkeiten."

25. November 2006 | ALS DAS MEER VERSCHWAND • Kritik • br-online.de

Der Film erforderte bei Margret Köhler Aufmerksamkeit. Er "eröffnet ein weites Feld für psychologische Deutungen, hält aber die Spannung über knapp zwei Stunden, vor allem wegen der vielen falschen Fährten und Gedankenfallen. Faszinierend das Abtragen der einzelnen Schichten unter denen die unbequeme Wahrheit ruht. Niemand kann seinem Schicksal entgehen oder bei Null anfangen, ohne sich den Dämonen der Vergangenheit zu stellen. Der Titel bezieht sich auf eine Kurzgeschichte, die Celia für einen Schreibwettbewerb verfasst und unterstreicht die Poesie, die sich wie ein leiser Klang durch den Film zieht und noch lange widerhallt. ALS DAS MEER VERSCHWAND ist ein Glücksfall fürs Kino."

23. November 2006 | ALS DAS MEER VERSCHWAND • Kritik • film-dienst 24/2006

Laut Jörg Gerle lebt der Film "von vagen Andeutungen, falschen Fährten, der Zurückgenommenheit der durchweg brillanten Darsteller und vor allem von der Kunstfertigkeit des Regisseurs, der auch das vertrackte Drehbuch verfasste. Mit traumwandlerischer Sicherheit verschränkt McGann die Erzählebenen, die den Zuschauer sowohl über die "heilen" Kindertage als auch Pauls trostlose Gegenwart zum eigentlichen Geheimnis der Geschichte lotsen. Dabei erweist sich der Thriller in seinem Kern als Film über Lebenslügen, die die Menschen selbst dann noch einholen, wenn sie auf die andere Seite der Welt flüchten."

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