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DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA

DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA

Regie Andrew Adamson
Kinostart 08.12.2005
Genre Fantasyfilm

Kritiken • DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA

08. Dezember 2005 | DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA • Kritik • Berliner Zeitung

Mariam Schaghaghi spricht mit dem Trick- und Maskenspezialisten Howard Berger über Zentauren, Zyklopen, Medusen, Faune und Minotaurus.

08. Dezember 2005 | DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA • Kritik • Frankfurter Rundschau

Daniel Kothenschulte ist begeistert. NARNIA ist "ein prachtvoller Film, gerade weil es nicht das neueste digitale Wunderwerk ist, als das ihn die Firma Disney möglicherweise verkauft. ... Liebevoll beschäftigt sich [der Regisseur] mit dem weit weniger offensiven Galgenhumor sprechender Füchse und Kaninchen in einer ärmlichen, aber dennoch ungemein poetisierten Winterwelt. Dafür ist seine "Weiße Hexe Jadis" wirklich sarkastisch, und was für ein Besetzungscoup ist Tilda Swinton! Schon in Derek Jarmans Filmen war sie nicht von dieser Welt. So blaublütig sie unter dem blassen Teint stets wirkte, so gut passt sie nun in diesen doppelbödigen Märchenfilm voller bewusster und unbemerkter Realitätsbezüge."

08. Dezember 2005 | DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA • Kritik • Frankfurter Rundschau

Der Kosmos der Vorlage ist nicht richtig profiliert, schreibt Volker Mazassek. "Dabei nimmt sich Regisseur Andrew Adamson 130 Minuten Zeit. Doch je länger der Film dauert, desto konturloser wird er. ... Der Rest ist ein Feuerwerk an Animationen, ein beliebiger Aufgalopp dutzender Tier- und Mischwesen. Dass am Anfang vier liebenswerte Kinder ihrer Fantasie freien Lauf ließen, ist da nur noch eine verblassende Erinnerung. Fabelland ist abgebrannt."

07. Dezember 2005 | DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA • Kritik • Die Tageszeitung

Brav, sklavisch und familienfreundlich findet Martin Zeyn die Verfilmung. Der Regisseur "inszeniert einen der unaufgeregtesten Anfänge, die wohl je ein Fantasy-Film hatte. Er entwickelt behutsam die Figuren, was besonders den animierten zugute kommt. ... Nach einer Stunde glaubt man, einen wunderbaren Film vor sich zu haben. Dann aber verlässt den Regisseur offenbar der Mut. Er opfert seinen Film zugunsten der Geschichte von Lewis. ... Am Ende siegen die Guten in der entscheidenden Schlacht. Die ist sehr familienfreundlich, denn selbst Schwerverwundete bluten nicht. Lucy schließlich eilt von einem Verwundeten zum anderen und setzt ihren Zaubertrank ein, der sowieso augenblicklich alle Wunden heilt. Ihrem Gesicht glauben wir, dass sie von der Wirkung des Wunders überzeugt ist. Nur sind Wunder ganz schlecht für die Glaubwürdigkeit eines Films."

07. Dezember 2005 | DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA • Kritik • Der Tagesspiegel

Hier geht es tatsächlich um eine Botschaft, meint Thomas Lackmann. "Den Spott über eine rationalistisch verarmte Zivilisation verbindet Lewis mit der Kreation von Märchenwelten, die zur Erde in heilsgeschichtlicher Beziehung stehen. 'Adamssöhne' und 'Evastöchter' treten als Protagonisten des christlichen Erlösungsplanes unter sprechenden Tieren, gutartigen Fabelwesen und grausen Monstern auf. Es geht um Schuld und Sühne, um Vertrauen, Reifung, Vergebung."

07. Dezember 2005 | DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA • Kritik • Neue Züricher Zeitung

Glücklicherweise hat sich für Thomas Binotto herausgestellt, daß die Werbung für den Film ein Etikettenschwindel ist. Die "Verfilmung ist nicht rasant, visuell selten atemberaubend, und meist sind die Kulissen auch deutlich als solche erkennbar. Er versucht nicht, aus einer kleinen, grossartigen Geschichte eine grossspurig-kleine zu machen, sondern erzählt das Märchen so, wie es wohl auch dem Filmfan Lewis gefallen hätte. ... So wenig wie Adamson auf Action und Monumentalität setzt, so wenig streicht er die christologischen Motive und Bezüge der Vorlage heraus."

07. Dezember 2005 | DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA • Kritik • Der Spiegel

Artig nennt Daniel Haas die Verfilmung. Aus seiner "Perspektive sind die mit viel digitalem Aufwand inszenierten CHRONIKEN VON NARNIA weniger filmische Erbauungsfabel für Rechtgläubige als mit mythischen Allstars bevölkertes Psychodrama. Dass es - dank der Trickkiste der CGI-Animation - nicht nur gut aussieht, sondern auch gut ausgeht, ist Vorrecht des Märchens. Dass es sich streckenweise Ambivalenz gestattet, Zeichen für literarische Qualität. Welcher Auslegung der Geschichte man den Vorzug gibt, spielt letztlich jedoch keine Rolle - Hauptsache, man gibt sich hin. Denn für die Kinobilder gilt dasselbe wie für die Religion: Wer's glaubt, wird selig."

07. Dezember 2005 | DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA • Kritik • fluter.de

Narnia funktioniert nur vom Kopf her meint Martin Maaß. "Emotional stimmt hier überhaupt nichts - was durch permanente Stimulierung der Tränendrüse verschleiert werden soll. Völlig unverständlich bleibt, was denn das Leben in Narnia befähigt, für Bewohner des Planeten Erde ungewöhnliche Kapriolen zu schlagen. Man muss es einfach glauben. ... Dieses Narnia ist bloß ein quasselnder Streichelzoo, eine beliebige Ansammlung von Phänomenen ohne erkennbaren Erkenntniswert über das Leben hier und jetzt."

06. Dezember 2005 | DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Josef Schnelle erobern evangelikale Netzwerke Hollywood mit biblischen Botschaften. "An der Kasse soll der Film andere Kinohits indes durch eine Besonderheit übertreffen: Neben allerlei Schauwerten hat er nämlich auch noch eine christliche Botschaft. So hat etwa der Löwe Aslan nicht nur zahlreiche Aussprüche des Erlösers Jesus Christus parat, sondern gleicht ihm auch als Figur. ... DER KÖNIG VON NARNIA ist eine Produktion des wertekonservativen, aber keineswegs fundamentalistischen Disney-Konzerns, dessen Co-Produzent Walden Media allerdings dem evangelikalen Netzwerk in Hollywood zugerechnet wird. Für die Promotion des Films ist die gleiche Marketing-Firma zuständig, die bei Mel Gibsons Christus-Film ganze Gemeinden in die Kinos schaufelte und außerdem Sondervorführungen in Kirchen organisierte."

06. Dezember 2005 | DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA • Kritik • film-dienst 25/2005

"Wer sich schon an der Lektüre der DIE CHRONIKEN VON NARNIA begeistert hat, wird wohl auch an ihrer Visualisierung Gefallen finden - für alle anderen erwachsenen Zuschauer beginnt sich das Ganze hingegen bald wie Kaugummi zu ziehen, schreibt Michael Kohler. "Für die begleitenden Eltern ist es vielleicht wichtiger zu wissen, dass DIE CHRONIKEN VON NARNIA einen weit geringeren Blutzoll fordern als der HERR DER RINGE. Zwar sieht die monströse Armee der Hexe Jardis für einen Kinderfilm wirklich zum Fürchten aus, dafür ist aber selbst im hitzigsten Gemetzel nicht ein einziger Tropfen Blut zu sehen."

06. Dezember 2005 | DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA • Kritik • br-online.de

Erst nach einer halben Stunde wurde es für Margret Köhler spannend. "Ob NARNI künstlerisch in die Fußstapfen von Peter Jacksons HERR DER RINGE tritt, darauf sollte man lieber nicht wetten und auch nicht Mittelerde und Narnia in einen Topf werfen, selbst wenn es nur so von Fantasy-Figuren wimmelt. In der ultimativen Schlacht zwischen Gut und Böse geben sich die Feinde kein Pardon, ein Feld für Digital-Spezialisten, die noch einmal zur Hochform auflaufen. ... Wer nicht päpstlicher als der Papst sein will, sollte sich von der traumhaft schönen Landschaft Neuseelands und einer großartigen Tilda Swinton verzaubern lassen, den vier überzeugend spielenden Kindern zuschauen, die in einem komplizierten Casting-Prozess gefunden wurden und den Bilderrausch genießen. Moralische Vorbehalte hin oder her."

01. Dezember 2005 | DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA • Kritik • Die Zeit

Schauspielerin Tilda Swinton träumt von der Einsamkeit.

25. November 2005 | DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA • Kritik • epd-film 12/2005

Ulrich Sonnenschein beschäftigt sich mit C. S. Lewis und der wunderbaren Welt von Narnia. "In der bislang größten Produktion der Disney-Studios wird die Geschichte des ersten, in der logischen zeitlichen Folge zweiten Narnia-Bandes verfilmt. ... Man weiß nicht, ob alle sieben Bände ihren Weg auf die Leinwand finden werden. Doch man kann die Utopie von C.S. Lewis in ihrem ganzen Umfang in diesen einen Film packen, ohne sich quer durch die Chroniken arbeiten zu müssen. Ein grenzenloses Spielfeld für digitale Tricks, betörende Bilder und grandiose Masken ist es allemal."

19. November 2005 | DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA • Kritik • Berliner Zeitung

"In den USA ist um die Vermarktung des neuen Disney-Films eine hitzige Debatte ausgebrochen. Für die einen ist DER KöNIG VON NARNIA die liebevolle Verfilmung eines bekannten Jugendbuchs des britischen Schriftstellers C.S. Lewis, die möglicherweise Millionen von Kindern zum Lesen anregen wird. Für andere handelt es sich um schlecht verhüllte pseudo-christliche Propaganda, vor der gerade junge Leser beschützt werden sollten."

10. November 2005 | DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA • Kritik • Der Spiegel

Laut dem Spiegel will der Disney-Konzern in Amerika eine besondere Zielgruppe erreichen: die konservative Christen. "Die Marketingstrategen von Disney nutzen die religiösen Motive für ihre Werbung: In den USA wird der Film sowohl als Fantasy-Spektakel im Stil von HERR DER RINGE als auch als Erlöser-Fabel angepriesen. Auf diese Weise versucht der Konzern, sowohl konservative Christen als auch Genrekino-Fans anzulocken."

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