Inhalt • JARHEAD - WILLKOMMEN IM DRECK
Irak 1991. Die US-Marines wühlen sich durch den heißen Wüstensand - immer dem Feind entgegen. Mittendrin Sergeant Sykes, Anführer eines Marine-Platoons und dessen Scharfschütze Swoff, soeben aus dem Ausbildungscamp entlassen. Bewaffnet mit einem Präzisionsgewehr, behangen mit einem fünfzig Kilo Rucksack, ziehen sie ins Ungewisse. Schutzlos der erbarmungslosen Hitze und den irakischen Soldaten ausgeliefert, können sie ihre Tage nur mit schwarzen Humor und einer deftigen Prise Sarkasmus ertragen. Sie kämpfen in einem Land, das sie nicht kennen, gegen einen Feind, den sie nicht sehen, in einem Krieg, den sie nicht verstehen. Was wird der nächste Tag bringen?
Crew • JARHEAD - WILLKOMMEN IM DRECK
Regie: Sam Mendes
Darsteller: Jamie Foxx, Chris Cooper, Lucas Black, Peter Sarsgaard, Jake Gyllenhaal ...
Verleih/Copyright: United International Pictures (UIP)
Kritik • JARHEAD - WILLKOMMEN IM DRECK • 05. Januar 2006 • Berliner Zeitung
Für Anke Westphal behandelt der Regisseur das Warten auf den Kriegseinsatz als Dauererektion. "Mendes konzentriert sich auf die Konditionierung der Männer zu Killern, und damit keine Unklarheit darüber aufkommt, dass er die Methoden dieser Konditionierung für Wahnsinn hält, wird zur Brandmarkung "Don't worry, be happy" gespielt. ... Tatsächlich hat der Regisseur sein Bestes getan, die Langeweile der Marines so unterhaltsam wie möglich dazustellen. Hollywood verpflichtet. In der Metaphernsprache seines Films ist dieser Reservekrieg eine Dauererektion. Und auch Mendes kommt nicht recht auf den Punkt, weil das Warten seiner Helden auf den Einsatz irgendwie als ungeheure Verschwendung erscheint: Ihnen wird ja fortgesetzt die Befriedigung verweigert."