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SHOUF SHOUF HABIBI! - SCHAU INS LEBEN

SHOUF SHOUF HABIBI! - SCHAU INS LEBEN

Regie Albert ter Heerdt
Kinostart 01.12.2005

Kritiken • SHOUF SHOUF HABIBI! - SCHAU INS LEBEN

01. Dezember 2005 | SHOUF SHOUF HABIBI! - SCHAU INS LEBEN • Kritik • Berliner Zeitung

Laut Birgit Walter bedient der Film "scheinbar alle Meinungen, die sich ein strammer Ausländerfeind über anpassungsunwillige, faule, räuberische, traditionalistische Araber in der zivilisierten westlichen Welt zusammengestellt hat. ... Schuld daran ist nicht eine feindliche abweisende Wohlstands-Umgebung, sondern eine ziemlich ausgeprägte Untüchtigkeit, gepaart mit Selbstüberschätzung und Selbstverliebtheit. Ausgeprägt sind auch Abdullahs Vorstellungen vom Millionärsdasein. So etwas kommt in allen Kulturen vor, das zeigt dieser Film, das macht ihn sympathisch und zugleich unbrauchbar für eine fremdenfeindliche Ausbeute."

01. Dezember 2005 | SHOUF SHOUF HABIBI! - SCHAU INS LEBEN • Kritik • Frankfurter Rundschau

"SHOUF SHOUF HABIBI! hätte wohl anders ausgesehen, wenn der Film nach der Ermordung van Goghs entstanden wäre. Nun schaut man auf das Werk wie auf ein Relikt aus ferner Zeit, als es noch möglich schien, vorbehaltlos an ein friedliches Miteinander unterschiedlicher Kulturen zu glauben. Allerdings sind auch schon in diesem Film die kaum lösbaren Konflikte deutlich zu sehen: sich ausschließende Lebensvorstellungen von Eltern und Kindern, miserable berufliche Perspektiven für Migranten, kulturelle Zerrissenheit. Aber das wird mit einer Melange aus Slapstick und guter Laune zugedeckt. Es gilt die Devise: alles Murks, aber es wird alles gut irgendwie."

01. Dezember 2005 | SHOUF SHOUF HABIBI! - SCHAU INS LEBEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala findet den Film lustig, immer wieder mal. "Andererseits fällt der Film, gerade in seinen lustigen Szenen, seltsam aus der Zeit. Die Culture-Clash-Comedy hat es schwer in den Zeiten des Culture Crashs, europaweit. ... Das lässt sich locker gucken, und doch mischen sich bald Zweifel in jede noch so winzige Länge. Nicht nur, weil sich längst andere Bilder ins Gedächtnis gebrannt haben als das pure Lachmaterial. SHOUF SHOUF HABIBI! ist selber ein Zwitter: mal bloß Klamotte, mal bittere Satire auf porös werdende Identitäten in einer fremden Mehrheitsgesellschaft; mal Beziehungsmelodram, mal Familien-Groteske, augenblicksweise sogar Tragödie."

30. November 2005 | SHOUF SHOUF HABIBI! - SCHAU INS LEBEN • Kritik • fluter.de

Nana A. T. Rebhan ist etwas enttäuscht. "Leider setzt [der Regisseur] bisweilen auf überstrapazierte Klischees und flache Unterhaltung. Außerdem zeichnet er viele seiner Nebenfiguren zu holzschnittartig, etwa die Mutter mit der übergroßen falsch verschriebenen Brille, die statt ihrer spät durch den Garten zurückkommenden Tochter eine Erscheinung des Heiligen Ibrahim zu sehen glaubt. SHOUF SHOUF HABIBI! ist dennoch durchaus unterhaltsam und wurde in Holland zu dem erfolgreichsten Film des Kinojahres - auch wenn ein wenig mehr Tiefgang nicht geschadet hätte."

30. November 2005 | SHOUF SHOUF HABIBI! - SCHAU INS LEBEN • Kritik • br-online.de

Heidi Reutter findet den Film turbulent. Der "Zugang zum Thema soll augenzwinkernd amüsieren. Aber ter Heerdt hat es ein bisschen übertrieben mit dem Humor ... Die übertrieben slapstickhafte Komik macht SHOUF SHOUF HABIBI! berechenbar - und damit gewöhnlich. In den Niederlanden hat die temporeiche Immigrantenkomödie dennoch reüssiert und gilt mit bisher 260.000 Zuschauern als die erfolgreichste holländische Kinoproduktion des letzten Jahres. Ein Erfolg, den man sich nun auch hierzulande erhofft."

24. November 2005 | SHOUF SHOUF HABIBI! - SCHAU INS LEBEN • Kritik • film-dienst 24/2005

Temporeich nennt Ulrich Kriest die Migrantenkomödie. Außerdem freut sich der Kritiker, daß es diesen Film überhaupt gibt. "Die ohnehin schwierigen Themen wurden in eine erstaunlich pointierte, ja über weite Strecken furiose und politisch unkorrekte Komödie transformiert, ohne die politische Dimension des Films deshalb zu unterspielen. ... Neben dem wohltuend selbstironischen Umgang mit den Problemen und Haltungen der Migranten, der die Widersprüche aktuell multikultureller Gesellschaften nicht negiert, aber auch keine 'heroischen' Modelle entwirft, überzeugt an SHOUF SHOUF HABIBI! vor allem der nüchterne Pragmatismus dieser politisch unkorrekten Sozialkomödie. Theo van Gogh, so darf man hoffen, hätte diese famose Bestandsaufnahme wohl gefallen."

November 2005 | SHOUF SHOUF HABIBI! - SCHAU INS LEBEN • Kritik • filmz.de

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