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SAINT RALPH

SAINT RALPH

Regie Michael McGowan
Kinostart 01.12.2005

Kritiken • SAINT RALPH

30. November 2005 | SAINT RALPH • Kritik • fluter.de

Als schöner, die Tränendrüsen in Habachtstellung bringender Einfall schätzt Ernst Kramer den Film ein. "Leider gelingt MacGowan diese Zusammensetzung recht oberflächlich, und das allzu smart gedrechselte Drehbuch ist von einer Stromlinienförmigkeit, die nicht immer die bewegenden Gefühle zulässt, die hier potenziell möglich wären ... Auch zur stilistischen Eigenständigkeit fehlt Michael MacGowan der Mut - sonst hätte er im Finale auf die hundertste und gewiss nicht beste Verwurstung von Leonard Cohens "Hallelujah" verzichtet. So gerinnt die Handlung leider an einigen Stellen zu einem aufdringlich süßen Pudding. Allerdings kann Adam Butcher in der Hauptrolle mit einer natürlichen, ungekünstelten Darstellung überzeugen."

30. November 2005 | SAINT RALPH • Kritik • br-online.de

Einen ernsthaften und facettenreichen, gleichzeitig äußerst unterhaltenden Film - ganz ohne Heiligenschein sah Margret Köhler. "Michael McGowan erzählt eine bewegende, souverän knapp am Kitsch vorbeischrappende Geschichte über das Prinzip Hoffnung. Er zeigt den Optimismus eines Heranwachsenden, der sich in seinem Glauben, die Mutter aus dem Koma zurückzuholen durch nichts und niemanden beirren lässt. ... Liebevoll zeichnet der Regisseur die rührenden Versuche des Jungen, mit Musik, Vorlesen und kleinen Zärtlichkeiten den Bezug zur Komatösen aufrechtzuerhalten, gleichzeitig schildert er den Verlust der Kindheit, die Annäherung ans andere Geschlecht, die Entwicklung von Selbstbewusstsein."

24. November 2005 | SAINT RALPH • Kritik • film-dienst 24/2005

Die biedere Nachkriegsdekade wird in weiches, nostalgisches Kameralicht getaucht, schreibt Stefan Volk. "Warmherzig, geduldig und stets wie mit einem Lächeln auf den Lippen erzählt, ist SAINT RALPH eine Liebeserklärung an das Leben, die Jugend, ihre Träume, die Hoffnung und nichts weniger als die Menschheit, oder besser: die Menschlichkeit. Der karikierende Blick auf die Figuren streicht zwar deren Schwächen, Ticks und Unzulänglichkeiten heraus, ohne sich aber über diese lustig zu machen. Vielmehr werden die Protagonisten erst dadurch liebenswert, dass der Film mit einem breiten Schmunzeln ihre empfindlichsten Seiten offenbart."

November 2005 | SAINT RALPH • Kritik • filmz.de

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