| Regie | Rob Zombie |
| Kinostart | 01.12.2005 |
Für Volker Mazassek ist THE DEVIL'S REJECTS harter Stoff. "Die Bösen sind zwar böse, aber die Guten sind auch nicht besser. Der Sheriff greift zur Selbstjustiz. So glaubt der Regisseur das Bild der Killer aus Passion etwas relativieren zu können. Ein Taschenspielertrick, klar. Aber er mag sie halt. Sie haben schlechte Zähne, fiese Angewohnheiten und Gewaltfantasien, die aus ihrem tiefsten Inneren ungefiltert nach oben sprudeln. Überzeugende Schauspieler sind hier am Werk. Aber wenn nach diesem Albtraum im Kino wieder das Licht angeht, ist man froh, dass die Fireflys verschwunden sind."
Für Andreas Busche legt THE DEVIL'S REJECTS "die Messlatte in puncto Sadismus und blanker Gewaltverherrlichung noch ein wenig höher als sein Vorgänger. ... Es ist einfach nur ein böser kleiner Film; ein Film, den hunderte von Horrorfans gerne selbst in ihrer Garage drehen würden. Zombie dagegen bekommt (relativ) viel Geld, um seinen Lieblingsfilm immer wieder und wieder neu zu drehen. Das macht er besser als die meisten seiner Kollegen, die sich heute an der Wiederbelebung des Slasherfilms versuchen. Und außerdem gibt es dieses Mal keine blöden Teenager."
Splatterfilm und Heldenballade ist THE DEVIL'S REJECTS für Jens Hinrichsen. "Die Tonspur hat stets ein gewichtiges Wort mitzureden, intoniert Gefühl, ja manchmal Mitgefühl für die Psychopathen und konterkariert ihre Bluttaten. Rob Zombie mag seine Monster. Ihnen widmet er einen Soundtrack, der mit Blues-, Folk- und Hardrock-Klassikern gepflastert ist. ... Die Musik trägt zur ironischen Unterwanderung der Horrorfilm-Konventionen bei, was die Gewalt über weite Strecken leidlich goutierbar macht. Dabei geht Zombie seinem blutigen Handwerk eher als findiger Epigone denn als genuiner Erfinder nach."
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