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KOPF ODER ZAHL

KOPF ODER ZAHL

Regie Ugur Yücel
Kinostart 24.11.2005

Kritiken • KOPF ODER ZAHL

27. November 2005 | KOPF ODER ZAHL • Kritik • Begründung der FIPRESCI-Jury beim Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg

"Für seine konsistente Filmsprache und die erforschende Darstellung des Lebens nach dem Krieg."

26. November 2005 | KOPF ODER ZAHL • Kritik • Die Tageszeitung

Die Geschichte wirkt für Daniel Bax zu überladen. "Weil der Film überzeugende Bilder für das Trauma des Kurdenkonflikts findet, den er als einen sinnlosen Bruderkrieg zeigt, ist er in der Türkei zu Recht gefeiert und mit Preisen überhäuft worden. Dass der Regisseur aber auch noch von der Annäherung Griechenlands, die sich nach dem Erdbeben in einer Welle ungekannter Hilfsbereitschaft äußerte, sowie den tabuisierten Umgang mit Homosexualität in der Türkei erzählen will, ist des Guten zu viel. KOPF ODER ZAHL dürfte für ein deutsches Publikum wohl mehr aus politischen denn aus filmischen Gründen interessant sein."

24. November 2005 | KOPF ODER ZAHL • Kritik • Berliner Zeitung

Für die türkische Regierung gibt es das alles offiziell nicht, schreibt Martina Doering. "Der Regisseur Ugur Yücal führt in eine Türkei abseits der Mittelmeerstrände, fern der Touristenmeilen von Istanbul: Die Rollen übernehmen Bewohner des Dorfs und Drehorts Göreme - wie die kleine, zähe Frau, die als Mutter Ridvans agiert, aber nie zuvor in einem Kino war. Oder kleine Leute, die gar keine andere Chance haben, als Ganoven zu werden. Familien und Nachbarn, die sich mit Streit oder Saufgelagen gegen den Anonymisierungssog einer Großstadt wehren. Der Regisseur zeigt eine Gesellschaft, die den Krieg gegen die rebellischen Kurden duldet - und schon lange zutiefst darüber zerrissen ist, warum und mit welchem Ziel er eigentlich geführt wird."

24. November 2005 | KOPF ODER ZAHL • Kritik • Der Tagesspiegel

Dunkelheit herrscht laut Daniela Sannwald in diesem Film. "Der Filmemacher Ugur Yücel ist einer der beliebtesten türkischen Komödiendarsteller, auch als stand-up comedian im Fernsehen hat er sich einen Namen gemacht. In seinem Spielfilmdebüt als Regisseur gibt es jedoch nichts zu lachen. KOPF ODER ZAHL ist ein bitteres Drama, das mit jeder Wendung des Plots noch bitterer wird. Der Film kann sich durchaus mit berühmten Veteranenfilmen wie Wylers THE BEST YEARS OF OUR LIVES (1945) oder Ciminos THE DEER HUNTER (1978) messen - nur taucht nirgends wenigstens ein Funken Hoffnung auf."

22. November 2005 | KOPF ODER ZAHL • Kritik • film-dienst

Für Sascha Koebner ist dies einer der ersten türkischen Kinofilme, der sich der aktuellen Befindlichkeit des Landes widmet. "Ist der erste Teil noch geprägt von klassischen Erzählformeln über Kriegsheimkehrer wie der von der Geliebten, die nicht treu sein konnte, so strapaziert der zweite Teil doch seine plötzliche Verdichtung dramatischer Elemente wie Armut, Drogen, Mafia, Naturkatastrophe und die neuen Familienmitglieder die Bereitschaft der Zuschauer, dem Geschehen glauben zu wollen. Die Hoffnungslosigkeit, die bereits das Ende des ersten Teils markierte, steigert sich dadurch, bis sie fast künstlich wirkt. Komplett mit Digitalkameras aufgenommen, erzeugt der Film den Eindruck einer schnell gedrehten Fernsehproduktion."

November 2005 | KOPF ODER ZAHL • Kritik • filmz.de

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