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DIE GROßE REISE

DIE GROßE REISE

Regie Ismael Ferroukhi
Kinostart 24.11.2005

Kritiken • DIE GROßE REISE

24. November 2005 | DIE GROßE REISE • Kritik • Berliner Zeitung

Gerhard Midding spricht mit Regisseur Ismael Ferroukhi.

24. November 2005 | DIE GROßE REISE • Kritik • Frankfurter Rundschau

DIE GROßE REISE ist wahrlich ein Roadmovie, schreibt Volker Mazassek. "Am Ende der langen Fahrt steht eine Art Versöhnung. Das ist etwas überraschend, denn Vater und Sohn bleiben bis zum Schluss in Konflikte verstrickt. Ihr Verhältnis wirkt statisch. Der Zuschauer ist deshalb versucht, in den großartigen Landschaftsbildern zu lesen, was in den beiden wohl vorgeht. "Gerade wenn sie schweigen, ist ihre Kommunikation am intensivsten", sagt der Regisseur über seine beiden Helden. Das mag zutreffen. Doch gerade das sieht man kaum, was dem Film etwas von seiner Nachvollziehbarkeit nimmt."

24. November 2005 | DIE GROßE REISE • Kritik • Der Tagesspiegel

Den Seelen-Trip hat Christina Tilmann etwas gelernt: Nicht das Ziel zählt, sondern die Reise. Die "ist viel mehr als das, viel mehr als nur ein Abenteuer: Es ist eine Reise nach innen, ein gegenseitiges Kennen- und Schätzenlernen, fast eine Liebesgeschichte. Am Ende ist es eine viel größere Reise, als der Sohn je erwartet hatte - auch das ist wunderbarerweise kein Anlass zur Trauer, sondern macht reich."

23. November 2005 | DIE GROßE REISE • Kritik • br-online.de

Die Geschichte der Annäherung und das Plädoyer für Toleranz hat Thilo Wydra überzeugt. "Unterschiedliches Denken, auch im Kulturellen, im Religiösen zumal - damit ist der Film aktuell und höchst politisch, angesichts weltweiter Religions-Fanatismen - muss nicht immer zwangsläufig im Chaos enden. Der Schluß von DIE GROßE REISE, man ahnt es, endet tragisch, endet mit dem Tod, aber auch mit der Besinnung des Anderen auf das Wesentliche: auf das verständige Miteinander im Leben."

23. November 2005 | DIE GROßE REISE • Kritik • fluter.de

Als hochaktuell schätzt Amin Farzanefar den Film ein. "DIE GROßE REISE ist damit keine kritische Milieustudie, kein um Aktualität bemühter Sozialfilm, sondern ein persönlich gehaltenes, leise anrührendes Roadmovie, ein Film über Transformationen und Übergänge. Ohne viele Worte lernen Vater und Sohn auf ihrer Reise, den nur scheinbaren Gegensatz von Spiritualität und Weltlichkeit zu überbrücken und ihre verschiedenen Lebensentwürfe miteinander zu vereinbaren."

21. November 2005 | DIE GROßE REISE • Kritik • film-dienst 24/2005

Ein Road-Movie der besonderen Art sah Wolfgang M. Hamdorf. Immer wieder inszeniert der Film anrührende Momente gegenseitigen Verstehens. "Der Film ist ein faszinierend menschliches Road-Movie über einen Generationskonflikt, über die Immigration und über die Religion. Er zeigt eine Realität des Islams, die nichts mit gängigen negativen Sensationsklischees zu tun hat. Ein brillanter Erstlingsfilm von Ismaël Ferroukhi und eine große Produktion des eigenwilligen, viel zu früh aus dem Leben geschiedenen französischen Produzenten Humbert Balsan. Neben der brillant natürlichen Darstellerleistungen der Schauspieler wirkt die synfonische Filmmusik von Fowzi Guerdjou nicht nur als Klammer, sondern als mystischer Kontrapunkt."

November 2005 | DIE GROßE REISE • Kritik • filmz.de

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