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DAS ZWEITE LEBEN DES MONSIEUR MANESQUIER

DAS ZWEITE LEBEN DES MONSIEUR MANESQUIER

Regie Patrice Leconte
Kinostart 24.11.2005

Kritiken • DAS ZWEITE LEBEN DES MONSIEUR MANESQUIER

24. November 2005 | DAS ZWEITE LEBEN DES MONSIEUR MANESQUIER • Kritik • Die Tageszeitung

Bert Rebhandl schätzt den Film als kleine, unverbindliche Filmfantasie. Als passendes Spätwerk zielt der Film "ganz klar auf Balance, auf einen Ausgleich zwischen dem gelebten und dem ungelebten Leben, zwischen der Einsamkeit des Bürgers und des Gangsters. Der Mann aus dem Zug nimmt den Mann in dem Haus mit auf einen Weg, von dem es keine Rückkehr gibt. DAS ZWEITE LEBEN DES MONSIEUR MANESQUIER ist auch denkbar als eine Geistergeschichte, von der am Ende nur ein verwunschenes Haus übrig bleibt, in dem zwei schemenhafte Herren nachts an die Whisky-Vorräte gehen."

24. November 2005 | DAS ZWEITE LEBEN DES MONSIEUR MANESQUIER • Kritik • Frankfurter Rundschau

Der Film hat für Volker Mazassek seinen Reiz. "Der Ausflug in eine andere Identität ist nicht vordergründig lustig, hat aber komische Aspekte. Doch die sind stets durchzogen von einem Gefühl der Trauer und der Vergeblichkeit. Ein Ausflug ist ein Ausflug, man kehrt immer wieder heim zu sich. ... Andeutungen reichen, denn Johnny Hallyday und Jean Rochefort, beide auf ihre Art verwittert mit den Jahren, können Tiefe auch anders vermitteln. Das tun sie verdammt gut."

24. November 2005 | DAS ZWEITE LEBEN DES MONSIEUR MANESQUIER • Kritik • Der Tagesspiegel

Die alten Pantoffelhelden haben es Martin Schwickert angetan. "Ohne ins Geschwätzige zu verfallen, lotet Leconte die Facetten seiner ungleichen Paarkonstellation aus. Er erzählt von der Einsamkeit, der Melancholie und der Komik des Altwerdens - und lässt dabei die schwächelnden Männerbilder mit leiser Ironie aufeinanderprallen. Maßgeschneidert sind die Rollen für Johnny Hallyday und Jean Rochefort - der eine ein ansehnlich verwitterter Rocker, der andere der große alte Herr des französischen Kinos, dem der Schalk im Nacken sitzt."

23. November 2005 | DAS ZWEITE LEBEN DES MONSIEUR MANESQUIER • Kritik • fluter.de

Sascha Rettig spürte die Sehnsucht der beiden Männer. "Der Sog des Altmänner-Buddy-Movies, das eigentlich keinen nennenswerten Plot hat und von Leconte augenzwinkernd mit Westernreferenzen angereichert wurde, entsteht dabei vor allem durch die Chemie des hervorragenden Herren-Duos aus Rochefort und dem Altrocker Hallyday: Wie Rochefort vorm Spiegel die imaginäre Knarre zieht oder der kühl blauäugige Hallyday in die bürgerlichen Hausschuhe schlüpft - in diesen Augenblicken wird mit feinem Humor die Sehnsucht nach einem Leben deutlich, das nicht das eigene war."

21. November 2005 | DAS ZWEITE LEBEN DES MONSIEUR MANESQUIER • Kritik • film-dienst 24/2005

Um ein Drama im Verborgenen geht es in dem Film, meint Michael Kohler. Es ist "ein Dialogfilm, in dem die etablierte Beziehung schicksalhafte Züge trägt, und sich der größte Reiz aus der Besetzung seiner Hauptrollen ableitet. Mit Johnny Hallyday als Milan und Jean Rochefort als Manesquier stehen sich zwei Darsteller des französischen Kinos auf der Leinwand gegenüber, mit deren archetypischer Erscheinung Patrice Leconte ein ähnlich versiertes Spiel zu treiben versucht, wie es ihm mit Sandrine Bonnaire und Patrice Luchini gelang. Leider trägt die Lust, zwei Filmografien gegen den Strich zu bürsten, diesmal nur halb so weit."

November 2005 | DAS ZWEITE LEBEN DES MONSIEUR MANESQUIER • Kritik • filmz.de

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