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COCA - DIE TAUBE AUS TSCHETSCHENIEN

COCA - DIE TAUBE AUS TSCHETSCHENIEN

Regie Eric Bergkraut
Kinostart 24.11.2005

Kritiken • COCA - DIE TAUBE AUS TSCHETSCHENIEN

24. November 2005 | COCA - DIE TAUBE AUS TSCHETSCHENIEN • Kritik • Die Tageszeitung

Aus der Perspektive der Opfer nähert sich der Film laut Barbara Oertel dem Krieg. "Bergkraut porträtiert die Tschetschenin Sainap Gaschajewa, die bereits seit Jahren und unter Einsatz ihres Lebens den Terror russischer Truppen gegen die tschetschenische Zivilbevölkerung dokumentiert. Akribisch werden ausgeweidete und verstümmelte Leiber auf Video gebannt. Beim Betrachten der Bilder fragt man sich unwillkürlich, wie ein Mensch dieses geballte Grauen noch ertragen kann."

24. November 2005 | COCA - DIE TAUBE AUS TSCHETSCHENIEN • Kritik • Neues Deutschland

Für Caroline M. Buck ist es klar: "Dass es mitnichten Anti-Terror-Maßnahmen sind, mit denen Putin und wechselnde mehr oder weniger rechtmäßig gewählte tschetschenische Marionetten-Präsidenten eine ganze Region in kolonialer Abhängig zu halten bemüht sind, sondern gezielte Verunsicherungspolitik, systematische Verschleppung, Folter und Mord nahe an der Grenze zum Völkermord, dass die repressive Politik des Kremls die viel zitierte potentielle Terrorgefahr des Islamismus im Land überhaupt erst hervorgerufen oder zumindest im Entstehen gefördert hat, dafür liefert Bergkraut mit der Hilfe der Aktivistinnen von 'Echo of the War' gute Argumente und jedenfalls den Ansatz eines bildlichen Beweises."

24. November 2005 | COCA - DIE TAUBE AUS TSCHETSCHENIEN • Kritik • Die Zeit

Für Barbara Lehmann sucht der Film nach Antworten, was wirklich in Tschetschenien geschieht. "Der Beginn von Coca, Sainaps Reflektion über ihre Rolle beim Sterben des Jungen, ist verheißungsvoll. Doch das Thema wird fallen gelassen, der Film weicht aus. Er verheddert sich im Episodischen. ... Eigene, unzensierte Aufnahmen aus Tschetschenien können Bergkraut und sein Kameramann nicht bieten."

23. November 2005 | COCA - DIE TAUBE AUS TSCHETSCHENIEN • Kritik • fluter.de

Über die Gewalt-Spirale ohne Ende schreibt Stefanie Zobl. "Bergkrauts Film gibt keinen objektiven Überblick über die Geschichte des komplexen, multi-ethnischen Tschetschenien-Kriegs. Viele Fakten werden nur angerissen oder bleiben ganz im Dunkeln. Dem Schweizer Regisseur ist vielmehr an einem Umdenken in Europa gelegen, wo seiner Meinung nach der Konflikt zu unbeteiligt hingenommen wird. So lenkt Bergkraut den Blick auf das unsägliche Leid der tschetschenischen Zivilbevölkerung und den lebensgefährlichen Einsatz der Frauen um Sainap Gaschajewa."

21. November 2005 | COCA - DIE TAUBE AUS TSCHETSCHENIEN • Kritik • film-dienst 24/2005

Für Ralf Schenk ist dies ein ehrenwerter Film. "Wirklich stark ist er leider nicht geworden. Das liegt vor allem an der mangelnden dramaturgischen Dichte: Im Bestreben, möglichst viel von internationalen, gerade auch Schweizer Aktivitäten gegen den Tschetschenien-Krieg zu benennen, wird die Hauptfigur Zainap immer wieder verlassen; der Film pendelt unschlüssig zwischen Porträt und Reportage, versucht den Panoramablick, wo Konzentration vermutlich ein stärkeres, auch emotional bewegenderes Resultat hervorgebracht hätte."

November 2005 | COCA - DIE TAUBE AUS TSCHETSCHENIEN • Kritik • filmz.de

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