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COCA - DIE TAUBE AUS TSCHETSCHENIEN

COCA - DIE TAUBE AUS TSCHETSCHENIEN
Regie Eric Bergkraut
Kinostart 24.11.2005

Inhalt • COCA - DIE TAUBE AUS TSCHETSCHENIEN

"Coca" nannten ihre Eltern Sainap Gaschaiewa - die Taube. Geboren in der Verbannung in Kasachstan, wurde sie Geschäftsfrau und zog vier Kinder groß. Seit 1994 dokumentiert sie, was in ihrer Heimat täglich geschieht: Verschleppung, Folter, Mord. Was Präsident Putin zur "antiterroristischen Aktion" erklärt, hat Züge eines Völkermordes angenommen. Bis zu dreißig Prozent der tschetschenischen Bevölkerung könnten getötet worden sein. Die Weltöffentlichkeit schweigt, sei es aus Unwissen, Hilflosigkeit oder Opportunismus. Zusammen mit anderen Frauen hat Sainap Gaschaiewa hunderte Video-Kassetten versteckt. Jetzt will sie diese nach Westeuropa schaffen. Sie hofft, dass es zu einem Tribunal kommt und die Schuldigen bestraft werden - auf welcher Seite sie auch stehen. Ein Kampf gegen Windmühlen?

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Crew • COCA - DIE TAUBE AUS TSCHETSCHENIEN

Regie: Eric Bergkraut
Verleih/Copyright: GMfilms

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Kritik • COCA - DIE TAUBE AUS TSCHETSCHENIEN • 24. November 2005 • Die Tageszeitung

Aus der Perspektive der Opfer nähert sich der Film laut Barbara Oertel dem Krieg. "Bergkraut porträtiert die Tschetschenin Sainap Gaschajewa, die bereits seit Jahren und unter Einsatz ihres Lebens den Terror russischer Truppen gegen die tschetschenische Zivilbevölkerung dokumentiert. Akribisch werden ausgeweidete und verstümmelte Leiber auf Video gebannt. Beim Betrachten der Bilder fragt man sich unwillkürlich, wie ein Mensch dieses geballte Grauen noch ertragen kann."

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