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TOKYO GODFATHERS

TOKYO GODFATHERS

Regie Satoshi Kon
Kinostart 17.11.2005

Kritiken • TOKYO GODFATHERS

18. November 2005 | TOKYO GODFATHERS • Kritik • Die Tageszeitung

Ein schönes Weihnachts-Anime sah Detlef Kuhlbrodt. "Wenn man es nicht gewohnt ist, längere Zeichentrickfilme zu gucken, ist der Wechsel zwischen draußen und drinnen, zwischen distanziertem und teilnehmendem Blick in der auch kindkompatiblen Geschichte sehr schön. Anfangs betrachtet man die beeindruckenden Stadtlandschaften und Räume wie einzelne Bilder, grinst zuweilen, wenn manches einen an die Playstation erinnert, bemängelt kurzzeitig die zu starke Typisierung der Helden, versinkt dann aber in der Geschichte, die mit einem jubelnden Feuerwerk endet."

17. November 2005 | TOKYO GODFATHERS • Kritik • Berliner Zeitung

Katja Lüthge wünscht mit diesem Film bereits Frohe Weihnachten. "Aber die Helden verbergen unter ihren Lumpen nicht nur goldene Herzen sondern auch den unbedingten Willen zu theatralischer Action, die dem Film alles ernstlich Süße nimmt. ... Zweifelsfrei naiv und auch ohne nennenswerte neue Erkenntnismöglichkeiten folgt die Geschichte dem Muster des reinen Herzens und der Suche, die die Protagonisten immer vor allem zu sich selbst führt. Animationstechnisch verschreckt Satoshi Kon seine Zuschauer auch nicht eben mit noch nie Gesehenem, eher bedient er sich ästhetisch vertrauter Mittel."

17. November 2005 | TOKYO GODFATHERS • Kritik • Der Tagesspiegel

Einige Korrekturen mußte das Original von John Ford erfahren, schreibt Sebastian Handke. "TOKYO GODFATHERS steht eher in der Tradition von Charles Dickens - zauberhaft altmodisch, erdig und detailreich. Ein etwas seltsamer, aber warmherziger Weihnachtsfilm - mit einem mitreißenden Actionfinale, das auch Jackie Chan nicht besser hinbekommen hätte."

16. November 2005 | TOKYO GODFATHERS • Kritik • fluter.de

Eher erwachsene Zuschauende sind die Zielgruppe des Films, meint Jörg Buttgereit. "Der besondere Reiz des Films liegt aber gerade darin, eine exakte, naturalistische Kopie des Obdachlosenlebens in dem Großstadtmoloch und dessen Rotlicht-Bezirk in Shibuya auf die Leinwand zu zeichnen. Wer schon mal in Tokyo war, wird vieles wiedererkennen. Satoshi Kons Film ist eine Liebeserklärung an die einzigartige Stadt Tokyo, deren Hektik hier vom Schnee gedämpft wird. Seine verträumte Zeichentrick-Kopie ist vielleicht sogar wahrhaftiger als das Original."

10. November 2005 | TOKYO GODFATHERS • Kritik • film-dienst 23/2005

Der Abenteuerfilm mit weihnachtlichen Anklängen entwickelt sich laut Jörg Gerle zur elbstfindungsgeschichte mit einem Findelkind als Katalysator. "Dass der Film zugleich auch ein wenig albern und mitunter gar hemmungslos überzogen wirkt, liegt an der japanischen Eigenheit, mit westlichen Klischees zu spielen. So kombiniert sich u.a. christliches Kulturgut zum weihnachtlichen Happy End hin mit der Reggae-Version von Beethovens Schlusschor aus der Neunten. ... [Nun besteht die Möglichkeit] die erstaunlich vielschichtigen Charakter-Designs von Kenchi Konishi und Satoshi Kon, die mitunter atemberaubenden Szenerien des winterlichen Tokios und die temporeich geschnittenen Actionszenen zu genießen."

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