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BE WITH ME

BE WITH ME

Regie Eric Khoo

Kritiken • BE WITH ME

23. Juli 2007 | BE WITH ME • Kritik • critic.de

Lukas Foerster freut sich, dass das Kinokleinod endlich in die deutschen Kinos gekommen ist. Er sah "ein erfreulich bescheidenes Stück Kunstkino, dessen emotionale Schlagkraft sich ausschließlich aus dem Stoff der eigenen Erzählung herleitet, und das ansonsten vor allem den Versuch unternimmt, die Formsprache des Stummfilms zu evozieren. Befreit vom Ballast der Tonspur gewinnen die Bilder an Leichtigkeit und Autonomie. So springt Khoo assoziativ zwischen den einzelnen Handlungssträngen hin und her, moduliert den Rhythmus des Films in der Montage gekonnt und erzielt so hypnotisch anmutende Effekte, die in ihren gelungensten Ausprägungen tatsächlich an die poetische Kraft des späten stummen Kinos anschließen."

19. Juli 2007 | BE WITH ME • Kritik • Die Tageszeitung

Eric Khoos Film BE WITH ME ist ein Film nicht ganz ohne Worte, aber doch so wortlos, dass er für Bert Rebhandl eine außergewöhnliche Erfahrung darstellt. "Eric Khoo will eine behinderte Welterfahrung anschaulich machen, und er will den starken Geist von Theresa Chan an "Fällen" erproben. Beides gelingt nur bedingt. Die akustische Reduktion und Konzentration von BE WITH ME macht zwar eine spezifische Erfahrung möglich, die aber trotzdem vollständig im Rahmen des herkömmlichen Tonfilmkinos bleibt (und sicher mit der Subjektivität von Theresa Chan nichts zu tun hat). Und die Erzählungen zielen zu sehr auf eine vage Idee von einem großen Zusammenhang, als dass sich dieser spezifisch entwickeln könnte."

19. Juli 2007 | BE WITH ME • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Silvia Hallensleben untersucht der Regisseur den wohl poetischsten Aggregatzustand der Liebe, die Sehnsucht. "Khoo und Kameramann Adrian Tan setzen das in langen ruhigen Einstellungen in Szene, die oft den Blick auf den Stadtraum als indirekten Mitakteur freigeben. Gesprochen wird – auch abseits von Theresas Handicap – nur das Nötigste. Dass der Film sich das leisten kann, verdankt er vordringlich seiner Hauptheldin, deren außergewöhnliche Leinwandpräsenz die manchmal etwas luftige Konstruktion erdet. Die anderen Darsteller vertreten würdig den erfundenen Teil dieses raffinierten dokumentarisch-fiktiven Mischwesens."

19. Juli 2007 | BE WITH ME • Kritik • Berliner Zeitung

Anmutig nennt Gerhard Midding den Film. "Er porträtiert Theresa mit einer Diskretion und einem Taktgefühl, die ihrer Leinwandpräsenz einen ganz eigenen Zauber verleihen. Er hegt den gleichen tiefen Respekt vor ihrer Einsamkeit und Sehnsucht, den er auch seinen erdachten Figuren zuteil werden lässt. Theresas Geschichte ist eingebunden in eine wehmütige Erforschung der zeitgenössischen, affektiven Kommunikation. Wie die Worte zu Bildern werden, führte uns schon der Anfang des Films vor Augen."

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