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PARADISE GIRLS

PARADISE GIRLS

Regie Fow Pyng Hu
Kinostart 17.11.2005

Kritiken • PARADISE GIRLS

21. November 2005 | PARADISE GIRLS • Kritik • Die Tageszeitung

Anders als der Titel andeutet sind diese Geschichten nicht idyllisch, schreibt Bert Rebhandl. "Das Paradies, von dem Fow Pyng Hu spricht, ist aber auch nicht identisch mit Heimat. Sein Film handelt von fragilen Existenzen, von der gänzlich ungebundenen Miki bis zu der Verantwortung von Shirley und Pei Pei reicht das Spektrum. Das Paradies in PARADISE GIRLS ist selbst ein Klischee von Asien, und die drei Frauen verhalten sich dazu wie alle anderen Reisenden auch: Sie kommen dort an, werden aber ihre Geschichten nicht los."

17. November 2005 | PARADISE GIRLS • Kritik • Der Tagesspiegel

Unverzahnt stellt der Regisseur die drei Episoden zusammen, meint Silvia Hallensleben. "Fow Pyng Hu sagt, er habe mit seinem 'Triptychon' auch eine moderne Interpretation des konfuzianischen Weiblichkeitsbildes entwerfen wollen, dem zufolge die Frau in ihrem Leben drei Männern Gehorsam schuldet: erst dem Vater, dann dem Ehemann, dann dem eigenen Sohn. Doch emanzipatorisches Kampfbewusstsein findet man hier kaum. Eher eine Neugierde, die lieber hinschaut als zu behaupten. ... Das sieht ganz einfach aus. Doch viele missglückte Beispiele zeigen das Gegenteil. Die Unangestrengtheit kein bisschen überangestrengt aussehen zu lassen, ist eine seltene Kunst."

16. November 2005 | PARADISE GIRLS • Kritik • fluter.de

Der Regisseur entfächert verschiedene Leben, schreibt Cristina Moles Kaupp. "Fow Pyng Hu übt mit PARADISE GIRLS jedoch weniger Emanzipationshilfe, weit mehr fasziniert ihn, wie seine Protagonistinnen aus ihren zunächst 'unschuldigen' Zuständen herausgerissen werden, was deren erste Reaktion ist auf das Neue. Distanziert und dennoch voll Sympathie hält die Kamera Wut und Trauer fest, das Loslassen ebenso wie wachsende Stärke. Drei lakonische Porträts mit wunderbaren stimmungsvollen Bildern."

10. November 2005 | PARADISE GIRLS • Kritik • film-dienst 23/2005

Ein stilles, einfühlsames Porträt ist dem Filmemacher laut Felicitas Kleiner gelungen. "Die Geschichten sind alltägliche Dramen, die darauf gründen, dass sich die Figuren zwischen unterschiedlichen Welten zurechtfinden müssen: zwischen fremden Kulturen, zwischen Unabhängigkeit und Verbindlichkeit bzw. Verantwortung, zwischen Tradition und Moderne. Dabei scheinen die Kontraste von Episode zu Episode drastischer zu werden ... Fow Pyng Hu entlässt seine Zuschauer in friedlicher Stimmung, mit der Hoffnung, dass die PARADISE GIRLS einen Weg finden, trotz aller Unsicherheiten und Widrigkeiten etwas von der tropischen Heiterkeit in ihr Leben hinüber zu retten."

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