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FALLING INTO PARADISE

FALLING INTO PARADISE

Regie Milos Radovic
Kinostart 10.11.2005

Kritiken • FALLING INTO PARADISE

10. November 2005 | FALLING INTO PARADISE • Kritik • Frankfurter Rundschau

"FALLING INTO PARADISE ist auf mehreren Ebenen eine problematische Angelegenheit. Nach flotter Exposition stürzt die Komödie ab wie der Ami-Pilot. Die Handlung verliert sich in wirren Bahnen, wobei der Krieg nur Kolorit ist. Aber der Kosovo-Krieg war kein Witz, und die Serben waren nicht nur Opfer. So manövriert sich Regisseur Radovic in eine ideologisch fragwürdige Position. Im Übrigen kopiert er seinen weitaus begabteren Landsmann Emir Kusturica dermaßen schamlos, dass er schlicht als Plagiator gelten muss."

09. November 2005 | FALLING INTO PARADISE • Kritik • fluter.de

Einen a la Kusturica sah Philipp Bühler. "Was die Geschwister mit dem armen Ami anstellen, ist zum Teil lustig anzuschauen. Aber das Spiel mit den Stereotypen beherrscht Kusturica noch immer um Längen besser als Regisseur Milos Radovic. Seine stilistischen Mittel sind eher bescheiden. Vor allem aber ist FALLING INTO PARADISE eine Satire, die niemandem wehtun will. Sechs Jahre nach Ende des Balkankriegs gibt es keine Täter und keine Opfer mehr. Aus Feinden werden Freunde. Krieg ist nicht schrecklich, sondern 'absurd'. Darüber könnte man sich sogar ärgern, wäre der Film nicht so eindeutig auf den westeuropäischen Folkloremarkt zugeschnitten und damit uninteressant."

09. November 2005 | FALLING INTO PARADISE • Kritik • br-online.de

Die überdrehte Realsatire ist nicht gerade feinsinnig, meint Margret Köhler. "In wilder Kusturica-Manier entfacht Milos Radovic ein Feuerwerk an Witz und Tollerei, bei dem sich die verschiedenen Parteien in den Haaren liegen. Jeder versucht auf seine Weise, glücklich zu werden. ... Das völlig schräge Ende ist nur das i-Tüpfelchen auf einer schwarzen Komödie, die nicht gerade feinsinnig für Kitsch, Kabale und Liebe trommelt. Ein lautstarkes Plädoyer für die Überwindung von Hass und Krieg. Eine neue Variante von "Make Love not War"."

08. November 2005 | FALLING INTO PARADISE • Kritik • film-dienst 23/2005

Die nicht allzu wirklichkeitshaltige Komödieist für Claus Löser fast eine Klamotte. "Mit stark überzeichneten Figuren und grob vernähten Handlungsteilen schafft es der Film immerhin, ein ernstes Thema zu popularisieren und in die mitteleuropäische Wahrnehmung zu rücken. Seine künstlerischen Mittel sind bescheiden, der mitunter rudimentären Logik wird mit einem Mehr an Turbulenz begegnet. Im Zweifelsfall werden die Fragmente mit jener Balkan-Zigeuner-Musik verspachtelt, wie man sie von Goran Bregovic kennt. Überhaupt ist die Nähe der Inszenierung zum Stil Emir Kustericas nicht zu übersehen, sie erreicht aber nur selten dessen anmaßend-genialisches Format. Dafür fällt der Rahmen von Radovics Film einfach zu klein aus."

November 2005 | FALLING INTO PARADISE • Kritik • filmz.de

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