Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

IN DEN SCHUHEN MEINER SCHWESTER

IN DEN SCHUHEN MEINER SCHWESTER

Regie Curtis Hanson
Kinostart 10.11.2005

Kritiken • IN DEN SCHUHEN MEINER SCHWESTER

10. November 2005 | IN DEN SCHUHEN MEINER SCHWESTER • Kritik • Berliner Zeitung

Ohne Umschweife zielt der Film laut Bert Rebhandl auf ein weibliches Publikum. Der Regisseur "kann sich dabei allerdings nicht ganz entschließen, wie ernst er die Geschichte nehmen soll: Für eine Komödie sind die Verwicklungen im Leben der Fellers zu ernst; für ein klassisches Melodram sind die Darstellerinnen kaum geeignet, denn in diesem Genre steht die leidende Frau im Mittelpunkt. Hier aber geht es um Selbsttherapie, um das Wahrnehmen von Gelegenheiten, die das Leben bietet. Für subtile Psychologie ist da kein Platz, vielmehr wird alles in der größtmöglichen Deutlichkeit zum Ausdruck gebracht."

10. November 2005 | IN DEN SCHUHEN MEINER SCHWESTER • Kritik • Die Tageszeitung

Stefan Kuzmany fragt, ob die amerikanische Schauspielerin Cameron Diaz völlig überbewertet wird.

10. November 2005 | IN DEN SCHUHEN MEINER SCHWESTER • Kritik • Der Tagesspiegel

Christina Tilmann hatte Tränen in den Augen, und sich darüber geärgert. "Mit dem Auftritt von Shirley MacLaine kippt der Ton in IN DEN SCHUHEN MEINER SCHWESTER. ... In diesem Momenten ist Regisseur Curtis Hanson, ganz bei dem Charakterdrama angelangt, das er hatte drehen wollen. Dass dann noch eine psychisch kranke Mutter, eine böse Stiefmutter, eine jüdische Hochzeit und vieles andere hinzukommen müssen - das hätte es nicht mehr gebraucht. Denn in dem Moment, in dem sich Ella, Maggie und Rose gemeinsam über ein altes Fotoalbum beugen, ist das schönste Happy End eigentlich schon erreicht."

10. November 2005 | IN DEN SCHUHEN MEINER SCHWESTER • Kritik • Frankfurter Rundschau

"Titel, Story und eine der drei Hauptdarstellerinnen lassen Unerfreuliches erwarten. Aus den Zutaten Frauen und weibliche Rivalität kann Hollywood nichts anderes als einen süßen Brei zusammenrühren. Und Cameron Diaz muss darin zwangsläufig die Zuckerpuppe sein. Vielleicht empfand Regisseur Curtis Hanson diese stereotype Konstellation als Herausforderung. Jedenfalls kommt IN DEN SCHUHEN MEINER SCHWESTER kein Schuhtick vor, kein "Sex and the City"-Getue und, man glaubt es kaum, auch keine dominierende Liebesgeschichte. Es ist ein Film über Frauen und die Geschichte handelt davon, wie diese drei Frauen sich selbst und einander in einer schwierigen Lage verändern."

10. November 2005 | IN DEN SCHUHEN MEINER SCHWESTER • Kritik • Der Spiegel

Aschenputtel hat für David Kleingers ausgespielt. Der Film ist eine wunderbare Ehrenrettung des sogenannten Frauenfilms und auch für Männer ein Kino-Muss. Es "beeindruckt das Gespür, mit dem seine drei Hauptdarstellerinnen ihre Rollen aus den Klauen der gängigen Klischees befreien und dadurch immer wieder die Erwartungshaltung eines Publikums unterlaufen, das sowohl in der Tradition tränenreicher Melodramen wie MAGNOLIEN AUS STAHL als auch im kommerziell kalkulierten, postfeministischen Tabubruch von "Sex and the City" geschult ist."

09. November 2005 | IN DEN SCHUHEN MEINER SCHWESTER • Kritik • film-dienst 23/2005

Das Drehbuch ist für Stefan Volk allzu klar strukturiert. "Die mathematisch durchdachte Struktur verleiht dem Film beispielhaft-allegorische Züge: 'bigger than life', aber auch geradliniger und irgendwie langweiliger. Trotz etlicher nachdenklicher und berührender Momente, vieler gelungener Gags und komischer Situationen und trotz einer bezaubernd schnodderigen Shirley MacLaine als Großmutter Ella leidet der Film insgesamt unter seiner Glätte. Es fehlt ihm an jenem ruppigen, unwirschen, jähen Charme ... Nimmt man das durchschnittliche Hollywood-Kino als Maßstab, weiß der handwerklich perfekte Film mit niveauvollen Dialogen, feinem Spiel und einer tiefgründigen Botschaft durchaus zu gefallen."

09. November 2005 | IN DEN SCHUHEN MEINER SCHWESTER • Kritik • fluter.de

Mit Bittersüße zwischen komischen Augenblicken und ernsten emotionalen Turbulenzen oszillierend schildert der Regisseurs die Geschichte, schreibt Sascha Rettig. "Zwar nimmt er in den knapp 130 Minuten gelegentlich einen dramaturgischen Schlenker zu viel und gleitet dabei in Einzelmomenten auch sanft über die Kitschgrenze, wenn etwa Cameron Diaz in einem Subplot ihre Leseschwäche überwindet. Doch vor allem die Kombination aus gutem Drehbuch und einem hervorragenden Darstellerensemble mit seinen schrullig lebendigen Nebenfiguren macht IN DEN SCHUHEN MEINER SCHWESTER zu einem im positiven Sinne klassischen Stück Hollywoodkino mit erhöhter Tränengefahr."

09. November 2005 | IN DEN SCHUHEN MEINER SCHWESTER • Kritik • br-online.de

Eine warmherzige, berührende und komische Geschichte sah Margret Köhler. "Es ist amüsant zuzugucken, wie "Luder" Cameron Diaz und "Karrierelady" Toni Collette ihre Krallen ausfahren, auch wenn die Wandlung von Maggie zur verantwortungsbewussten Frau, die hingebungsvoll Senioren bei Laune hält und sogar das Lesen lernt, etwas schnell vonstatten geht. Ein Glücksfall ist mal wieder Shirley MacLaine als taffe Oma mit Gespür für falsche Töne, die bald die Fäden zieht und dafür sorgt, dass die Restfamilie nicht auseinanderfällt. Die "Magnolie aus Stahl" als Charakterdarstellerin macht aus jeder Rolle ein Ereignis und ist das Pfund, mit dem Hanson wuchert. Zurecht."

November 2005 | IN DEN SCHUHEN MEINER SCHWESTER • Kritik • filmz.de

Infos, Links und Kommentare bei filmz.de.

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,35929