Inhalt • LEBEN IN MIR
Eva ist schwanger und will abtreiben lassen. Durch Zufall erfährt sie, dass ihr Ungeborenes sie hören kann. Diese Erkenntnis beeindruckt sie tief. Sie beginnt, mit ihm zu reden, ihm die Welt zu erklären und spielt ihm die Musik vor, welche sie so eng mit ihrem Vater verbindet. Mit dem Kind in ihrem Bauch wachsen auch ihre Zuversicht und ihr Selbstvertrauen. Evas Freundin, eine junge Prostituierte auf der Suche nach sicherer Heirat, und ihr Freund, ein Junkie, machen es nicht einfacher, aber Eva findet zu sich selbst …
Kritik • LEBEN IN MIR • 30. Juni 2006 • Neues Deutschland
Ralf Schenk entdeckt es: Die Regisseurin will an das Spätwerk ihres Landsmanns Krzysztof Kieslowski anknüpfen: "Aus tiefstem katholischen Weltverständnis, mit reichlich metaphysischen Zutaten hofft sie die Zuschauer zu bessern und zu bekehren. ... Über all seinen Idealen und dem schon fast zwanghaften Hang zur Allegorie verliert der Film allerdings zunehmend den Blick für soziale Genauigkeit. ... So markiert LEBEN IN MIR sehr deutlich die religiöse Unterfütterung des derzeitigen polnischen Kinos und fügt sich in den gesamtgesellschaftlichen Trend zu Konservatismus und einer heftigen Skepsis gegenüber der Moderne ein."